DTU-Nachwuchs überzeugend ITU Europacup Antalya: Robisch wieder Zweite

Kurzstrecke | 29. April 2013
Mit einem Podium und insgesamt vier TopTen-Ergebnissen ist der DTU-Nachwuchs vom Europacup im türkischen Antalya zurückgekehrt. Erneut herausragend: Rebecca Robisch. Der Junioren-Vizeweltmeister von 2011, Justus Nieschlag, verpasste die Medaillenränge knapp.
Nach dem Schwimmen hatte sich in Antalya eine knapp 20-köpfige Führungsgruppe gebildet. Darunter gleich fünf der sieben deutschen Frauen. Nur Theresa Baumgärtel und Suse Werner verpassten die wichtige Kopfgruppe um einige Sekunden und landeten am Ende auf den Plätzen 27 und 30. Vorn mischten neben Robisch auch Hanna Philippin, Carina Brechters, Lisa Sieburger und Marlene Gomez-Islinger mit - beinahe wie beim Verlassen der Wechselzone kehrte die Spitze nach gut einer Stunde auch dorthin zurück. Auf dem entscheidenden Laufabschnitt blieben dann nur drei Athletinnen unter der 35-Minuten-Marke. Genau dieses Trio machte auch die Podiumsplätze untereinander aus. Trotz eines starken Wechsels war die Russin Arina Shulgina für Robisch an diesem Tag etwas zu schnell. Fünf Sekunden fehlten der 25-jährigen amtierenden Deutschen Meisterin im Ziel zu ihrem vierten Europacup-Sieg. Die erfahrene Slowenin Mateja Simic holte sich den dritten Platz. Philippin dürfte mit ihrem zehnten Platz ebenso zufrieden sein, wie Sieburger, die als 14. ins Ziel kam. Gomez-Islinger (19.) und Brechters (22.) verspielten bessere Platzierungen auf der Laufstrecke.
Im Rennen der Juniorinnen feierte die Potsdamerin Laura Lindemann gleich in ihrem ersten internationalen Rennen einen überlegenen Sieg. Mit der deutlich schnellsten Laufzeit deklassierte der Teenager alle 28 Konkurrentinnen. Fast eineinhalb Minuten Vorsprung hatte Lindemann im Ziel auf die Russin Anastasia Gorbunova und Renata Fuchs aus Ungarn.

Starkes DTU-Quartett verpasst Podium

Ohne Podium, dafür mit einer geschlossenen Teamleistung, reisten die deutschen Nachwuchsmänner aus der Türkei ab. In voller Stärke schaffte das Quartett um Justus Nieschlag nach dem Schwimmen den Sprung in die Spitzengruppe. Immerhin als Dreierpack ging es danach auf die Jagd nach den Podestplätzen. 32:05 Minuten reichten für Nieschlag, den schnellsten des deutschen Trios aber letztlich nicht. 14 Sekunden fehlten im Ziel auf den Drittplatzierten Briten Aaron Harris. Wie bei den Frauen setzte sich auch im Rennen der Männer ein Russe durch. Vladimir Turbayevskiy hatte die mit Abstand schnellsten Beine und verwies die Schweizer Nachwuchshoffnung Florin Salvisberg auf Platz zwei. Christian Otto und Stefan Zachäus sammelten mit den Plätzen zehn und zwölf nicht nur Selbstvertrauen, sondern auch wertvolle internationale Rennerfahrung. Auch Maximilian Schwetz schaffte nach starker Laufleistung noch den Sprung unter die besten 20.
Noch knapper als Nieschlag schrammte der 17-jährige Lasse Lührs bei den Junioren am Podest vorbei. Drei Sekunden fehlten dem Youngster, der wie Lindemann am Nachwuchs-Stützpunkt in Potsdam trainiert. Der Sieg ging an den Norweger Kristian Blummenfelt. Lührs' Teamkollege und WG-Mitbewohner, Stefan Konrad, schaffte als Achter ebenfalls einen glänzenden Einstieg in die Saison. Entsprechend zufrieden war U23-Trainer Dan Lorang: "Das war eine gute Performance. Rebecca sticht mit dem Podiumsplatz natürlich ein wenig heraus", bilanzierte er.