Jan Frodeno: "Ich habe so viel Bock wie noch nie"

Pech, Pannen und viel Bewunderung begleiteten Jan Frodeno durch seine erste Saison auf der Langdistanz. Im Interview in triathlon Nr. 131 (jetzt im Handel) spricht er über Olympia in Rio, seinen Beinahe-Rücktritt und den großen Traum, einmal den Ironman Hawaii zu gewinnen.

Von > | 28. Mai 2015 | Aus: SZENE

Jan Frodeno - Interview triathlon Nr. 131 | Jan Frodeno - Interview Cannes 2015

Jan Frodeno - Interview Cannes 2015

Foto >Felix Rüdiger / letsmakeaplan.de

Fast sieben Jahre nach seinem Olympiasieg von Peking ist Jan Frodeno in der Triathlonszene noch immer ein gefragter Mann. Auch, weil er seit seinem Wechsel von der Kurz- auf die Mittel- und Langdistanz regelmäßig mit spektakulären Rennen und Siegen für Furore sorgt. Für unser Interview, das Sie jetzt in triathlon Nr. 131 lesen können, haben wir uns auf dem Boulevard de la Croisette von Cannes mit dem 33-Jährigen getroffen.

Jan Frodeno Canyon Speedmax CF 2015 - 00

Foto >Felix Rüdiger / letsmakeaplan.de

Jan Frodeno, wurmt es Sie eigentlich, zu wissen, dass Sie in Frankfurt und Kona möglicherweise schon 2014 gewonnen hätten, wären die Pannen und Zeitstrafen nicht gewesen?
Hätte, wenn und Aber sind so Sachen im Sport. Das Einzige, was mich ein bisschen wurmt, ist, dass ich in Frankfurt ohne die Pannen ziemlich sicher unter acht Stunden geblieben wäre. Das wäre eine geile Nummer gewesen. Ob man dann gewinnt oder nicht – das ist nochmal was ganz anderes. In diesem Kampf kann man am Ende auch keine Zahlen hochrechnen.Heute bin ich echt happy damit. Was soll ich auch machen? Es bringt mir ja nichts.

Frankfurt unter acht Stunden - das wäre eine geile Nummer gewesen.

Schwer vorstellbar, dass Sie das im Nachhinein überhaupt nicht beschäftigt hat.
Natürlich war ich nach Kona richtig angefressen – und rein mental auch total negativ meinem Körper gegenüber.Obwohl der gerade alles gegeben hatte. Aber irgendwann habe ich mir gesagt: Du bist hier vom 20. Platz nochmal nach vorn gekommen. Das ist doch auch ne geile Geschichte. Klar, gewinnen ist toll, aber am Ende waren es geile Rennen.

Ich bin mental gereift und lasse mich nicht mehr so leicht einschüchtern.

Das komplette Interview mit Jan Frodeno lesen Sie in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift triathlon (Nr. 131), die jetzt im Zeitschriftenhandel, digital und  unter spomedis.de erhältlich ist. Darin verrät der gebürtige Kölner unter anderem, warum er über ein Olympia-Comeback nachgedacht hat und wie er den Clinch zwischen Ironman und der Challenge Family einschätzt.

triathlon Nr. 131 | triathlon Nr. 131

triathlon Nr. 131

Foto >Jan Sägert / spomedis

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