Maik Petzold: Wenn der Kopf nicht mitspielt ...

Platz 38. Das war nicht das Ergebnis, das sich Maik Petzold für den Saisoneinstand erhofft hatte. Doch der Bautzener ist ein Kämpfer. "Wunden lecken und auf ein Neues" gibt er in seinem aktuellen Blog als Losung für die kommenden Wochen bis zum entscheidenden Rennen in Madrid vor.

Von > | 16. April 2012 | Aus: Szene

Untitled image

Foto > Delly Carr / triathlon.org

Mit meinem 38. Platz beim Start in Sydney bin ich natürlich ganz und gar nicht zufrieden. Obwohl das Schwimmen gewohnt gut lief und ich als Fünfter aus dem Wasser stieg, wusste ich schon bei der Hälfte des Radfahrens, dass dieses Rennen sehr hart werden würde. Meine Beine fühlten sich schwer an, später bekam ich auch noch Probleme mit der Atmung. Vor dem zweiten Wechsel konnte ich mich nicht wie gewöhnlich nach vorn schieben und verlor direkt den Kontakt zur Führungsgruppe. Meine deutschen Teamkollegen sah ich danach nur noch von hinten und als mir klar wurde, dass ich sie nicht mehr einholen würde, frustrierte mich das nur noch mehr. Auf den anspruchsvollen zehn Laufkilometern konnte ich nur wenige Plätze gutmachen und meine Laufzeit von 33:13 Minuten beweist deutlich: Es kann jetzt nur noch besser werden. Für Schmatzl alias Steffen Justus habe ich mich natürlich sehr gefreut. Er hat sich mit seinem ersten Sieg in der World Triathlon Series das schönste Geburtstagsgeschenk gemacht.

Für mich heißt es nun „Wunden lecken, Ursachenforschung und dann auf ein Neues!“ in wenigen Wochen in Madrid. Danke an alle Daumendrücker und Nachtschwärmer, die die genialen Rennen von Anne Haug, Steffen Justus und dem Rest der deutschen Mannschaft zu nächtlicher Stunde mit verfolgt haben.

Bis bald,

Eurer Maiki!