Kathrin Müller hat sich im türkischen Antalya ihren dritten Europacup-Sieg erkämpft - und hofft weiter auf Olympia.

Jan Sägert / spomedis

Kathrin Müller
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ITU Triathlon European Cup Antalya Müller siegt vor Knapp, Frommhold Zweiter

Kurzstrecke | 7. Mai 2012
Kathrin Müller ist drei Wochen vor dem letzten Qualifikationsrennen für die Olympischen Spiele in Topform. Beim Europacup im türkischen Antalya setzte sich die 28-Jährige souverän vor ihrer Teamkollegin Anja Knapp durch, die den deutschen Doppelerfolg perfekt machte. Auch Nils Frommhold meldete sich als Zweiter nach langer Verletzungspause erfolgreich zurück. Zwei weitere DTU-Athleten verpassten das Podium nur knapp.
Kathrin Müller hat mit einem überzeugenden Sieg beim ITU Europacup in Antalya noch einmal Selbstbewusstsein getankt. Nachdem sowohl das Schwimmen als auch der flache Radkurs für keine Vorentscheidung gesorgt hatten, reichte der 28-Jährigen an der türkischen Riviera am Ende die viertbeste Laufzeit (37:05 Minuten), um nach 2:02:27 Stunden den dritten Europacup-Sieg ihrer Karriere einzufahren. Anja Knapp beendete das Rennen siebzehn Sekunden dahinter auf dem zweiten Platz und bewies nach eher enttäuschendem Auftritt bei den Europameisterschaften von Eilat aufsteigende Form.  Dritte wurde die Kroatin Sara Vilic (2:03:00).
Auch die DTU-Männer blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück - allen voran Nils Frommhold, der nach fast anderthalbjähriger Verletzungspause ein erfolgreiches Wettkampf-Comeback feierte. Schon das Schwimmen beendete der 25-Jährige nur gut zehn Sekunden hinter dem österreichischen Spitzenreiter Alois Knabl (19:23 Minuten) und zeitgleich mit seinen Mannschaftskollegen Stefan Zachäus und Christian Otto. Anders als bei den Frauen gelang dann einer achtköpfigen Spitzengruppe um die drei Deutschen die Flucht. Die Entscheidung sollte dennoch erst auf den letzten Laufmetern im Zielsprint fallen. Dort bewies der Franzose Anthony Poujades das größte Stehvermögen und sicherte sich nach 1:47:23 Stunden seinen bisher größten Karriereerfolg. Nur vier Sekunden hinter ihm stürmte Frommhold auf Platz zwei. Knabl kletterte als Dritter noch aufs Podium (1:47:59 Stunden), während Otto und Zachäus als Vierter und Sechster überzeugten.