Sonne, Strand, Australien: Wo andere Urlaub machen, bereitet sich Maik Petzold auf seine Mission London 2012 vor.

privat

Maik Petzold bereitet sich in Australien auf das erste Rennen der World Triathlon Series vor.
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Maikis Blog Nach dem Rennen ist vor dem Rennen

Kurzstrecke | 30. März 2012
Mit einem zehnten Platz ist Maik Petzold am vergangenen Wochenende in Mooloolaba in seine Mission London 2012 gestartet. In seinem aktuellen Blog berichtet der Bautzener über kriminelle australische Autofahrer, eine kleine, feine Triathlonparty mit illustrer Beteiligung und einen nicht ganz ungefährlichen Trainingsausflug mit einem Kanu.
Down Under hat mich wieder in seinen Bann gezogen. Die wunderschönen Strände und das fantastische Vogelgezwitscher sind einfach unverkennbar für dieses Fleckchen Erde. Nach dem Motto: „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen“, ging es ohne große Pause in den nächsten Trainingsblock an einem Ort, wo die allermeisten in den Urlaub hinfahren. So kommen einem die Läufe im Noosa Nationalpark eher wie ein Abenteuer als eine Trainingseinheit vor. Das Radfahren nimmt hier schon fast kriminelle Züge an. Ständig wird man angehupt oder bekommt den Stinkefinger gezeigt. Bis jetzt sind wir immer ruhig geblieben, denn Karbon und Knochen ziehen immer den Kürzeren beim Aufeinandertreffen auf die blecherne Karosserie eines Geländewagens. Im 50-Meter-Pool und am Strand sind dann alle wieder Freunde ...
Gestern Abend hatten Laura und Greg Bennett etwas zu feiern. Für die erfolgreiche Ironman-Premiere von Greg feierten wir eine kleine Party mit illustren Gästen wie Mirinda Carfrae, Belinda Granger, Helen Jenkins, ihrem Mann Marc und einigen anderen Kanadiern und Deutschen. Es wurde lecker gegessen, viel gelacht und sich gegenseitig so einige Triathlonstorys erzählt. Da wurde mir wieder einmal klar, wie schön unser Sport ist.
Heute am Ruhetag habe ich meine Kollegen beim Freiwassertraining am Main Beach mit einem geliehenen Kajak begleitet. Da war ich ganz klar der Schnellste und erst recht, als ich die Welle zum ersten Mal richtig erwischt habe und mit gefühlten 30 Kilometern pro Stunde ans Ufer gespült wurde. Gott sei Dank sind sowohl ich als auch die anwesenden Badegäste heil geblieben. In jedem Fall ist es schön, wieder hier zu sein, auch wenn es dann doch kein Urlaub ist.
 

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