Zwischenstopp Leichathletik-EM Riederer plant 10.000-Meter-Start in Zürich

Kurzstrecke | 12. November 2012
Nach Olympiasiegerin Nicola Spirig plant offenbar auch Teamkollege Sven Riederer einen Ausflug zur Leichtathletik-EM 2014 in Zürich. Wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet, liebäugeln der Schweizer und sein Lauftrainer mit einem Start über die 10.000 Meter.
Riederer ist seit Jahren der stabilste und erfolgreichste Schweizer Kurzdistanzprofi. Der bisher größte Erfolg des 31-Jährigen: die olympische Bronzemedaille bei den Spielen von Athen. In London erkämpfte sich Riederer im August den achten Platz. Die World Triathlon Series der ITU beendete er zwei Mal in Folge (2011 und 2012) auf dem undankbaren vierten Rang.

Investition für Rio

Die Olympischen Spiele 2016 in Rio sind das Fernziel des Familienvaters aus Wallisellen. Doch wie Spirig liebäugelt Riederer zunächst mit einem Abstecher zu den Leichtathleten. Die EM 2014 im Zürcher Letzigrund sei "ein Thema" bestätigt sein Lauftrainer Beat Ammann gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) die ernsthaften Ambitionen seines Schützlings, räumt aber auch ein, dass es schwierig wird, sich über diese Distanz zu qualifizieren. Man betrachte die Arbeit dafür aber zugleich als Investition für den olympischen Triathlon in vier Jahren, so Ammann weiter. Ganz ähnlich klang das, als Nicola Spirig vergangene Woche ihre Zukunftspläne verkündete.
Fritz Schmocker, Nationaltrainer im Schweizer Leichtathletikverband "Swiss Athletics" begrüßte unterdessen Spirigs Entscheidung. "Wir haben darauf gehofft." Zugleich plädierte er für einen Start auf der 10.000-Meter-Strecke. Erstens bringe sie für diese Distanz Erfahrung mit und zweitens sei hier das internationale Niveau nicht so hoch, so Schmocker.