Schmitt und Raelert siegen in Frankfurt

Der kurzfristig nachgemeldete Michael Raelert holte sich mit seinem Sieg beim Frankfurt City Triathlon einen Motivationsschub für die Ironman-70.3-WM in Zell am See. Junior Frederic Funk überraschte als Dritter hinter Horst Reichel. Bei den Damen lief sich Natascha Schmitt den Frust über ihre Platzierung bei der Challenge Roth von der Seele.

Von > | 3. August 2015 | Aus: SZENE

Michael Raelert Rad

Foto >Nis Sienknecht / spomedis

Mit einem nahezu ungefährdeten Sieg auf der olympischen Distanz beim Frankfurt City Triathlon findet Michael Raelert gut vier Wochen vor der Ironman-70.3-WM in die Erfolgsspur zurück. Als Erster aus dem Wasser kommend, baute der Rostocker seinen Vorsprung auf der 45 Kilometer langen Radrunde aus. Mit der schnellsten Laufzeit des Tages kam Raelert gut dreieinhalb Minuten vor dem Vorjahressieger Horst Reichel ins Ziel.

17-Jähriger sorgt für Überraschung

Das größte Ausrufezeichen des Tages setzte allerdings der erst 17-jährige Frederic Funk. Mit einer starken Schwimm- und Radleistung blieb der Bayer lange an Horst Reichel dran. Erst beim Laufen musste Funk abreißen lassen, verteidigte aber eine Woche vor seinem 18. Geburtstag den dritten Platz vor Jan Raphael. Nach einem eher enttäuschenden siebten Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Junioren in Verl zeigt der C-Kader Athlet der DTU damit einer der bislang besten Leistungen seiner Karriere.

Schmitt mit dritten Sieg

Mit der schnellsten Rad- und Laufleistung holte sich die Frankfurterin Natascha Schmitt ebenfalls einen wichtigen Motivationsschub nach dem für sie enttäuschenden neunten Platz bei der Challenge Roth. Mit über vier Minuten Vorsprung verwies die 29-jährige Lokalmatadorin die Darmstädterin Daniela Sämmler auf Platz zwei. Das Podium komplettierte Vorjahressiegerin Ricarda Lisk, die seit dieser Saison mehr auf den längeren Strecken zu finden ist.

Altmeister geben sich die Ehre

Neben aktuellen Profitriathleten gaben sich auch einige bekannte Altmeister in Frankfurt die Ehre. Dabei lief der mittlerweile 47-jährige Andreas Niedrig auf den fünften Plätz hervor. Der Münchner Faris Al-Sultan kam bei einem seiner letzten Triathlonwettkämpfe auf Platz zehn. Der erste deutsche Hawaii-Sieger Thomas Hellriegel belegte am Ende den 13. Platz.