Svenja Bazlen: "Der Fokus liegt auf Madrid"

Nur um einen Wimpernschlag verpasste Svenja Bazlen bei der olympischen Generalprobe im August 2011 die vorzeitige Qualifikation für die Sommerspiele in London. Aus der Ruhe hat das die 28-jährige Freiburgerin nicht gebracht. Sie freut sich auf den Saisonstart Down Under und den Showdown Ende Mai in Madrid.

Von > | 22. März 2012 | Aus: Szene

Svenja Bazlen | Svenja Bazlen

Svenja Bazlen lässt Paula Findlay hinter sich

Foto > Frank Wechsel / spomedis

Svenja Bazlen, wie oft haben Sie in den letzten Wochen an den 4. August, den Tag des olympischen Triathlons in London, gedacht?

Ich denke schon immer wieder an dieses Datum, trotzdem konnte ich mich die letzten Wochen ganz auf mein Training konzentrieren ohne mich von dem Termin verrückt machen zu lassen.

Wie schätzen Sie so kurz vor dem Saisonstart Ihre Form ein – auch im Vergleich zum Vorjahr? Was haben Sie in der Vorbereitung anders gemacht?

Ich bin gesund und verletzungsfrei durch den Winter gekommen. Dieses Jahr war ich im Warmen unterwegs und habe ein sehr langes Trainingslager in Südafrika hinter mir. Trainingstechnisch haben wir nichts groß verändert. Letztes Jahr war alles schon auf Sydney ausgerichtet, dieses Jahr liegt der Fokus auf Madrid und bis dahin habe ich ja noch etwas Zeit.

Mit welchem Ziel gehen Sie in das Weltcuprennen in Mooloolaba? Wird das nur ein „Warmlaufen“ für Sydney oder wollen Sie dort gleich testen, wo Sie im Vergleich zu den Anderen liegen?

In Mooloolaba geht es einfach nur um das Wettkampfgefühl. Ich erwarte nichts von dem Rennen, es soll mir Spaß machen, so dass ich mich auf Sydney freue.

Der dritte Olympiastartplatz für die deutschen Mädels wackelt. Machen Sie sich darüber Gedanken oder können Sie das ausblenden?

Um den dritten Platz, denke ich, fiebern alle Mädels mit - ich auch.