World Triathlon Series geht auf Safari

Fast genau einen Monat vor Weihnachten hat die International Triathlon Union ihren Athleten etwas überraschend ein Geschenk unter den Baum gelegt. Die World Triathlon Series macht im April 2014 einen Abstecher nach Kapstadt. Mit dem Rennen in der Metropole am Fuße des Tafelbergs ist die WM-Serie, die damit über acht Etappen führt, komplett.

Von > | 28. November 2013 | Aus: SZENE

dreamstime_m_22855665 | Kapstadt

Kapstadt

Foto >dreamstime.com (Michael Zhang)

Schon seit einigen Wochen kursierten Namen möglicher neuer Gastgeber durch die Kurzdistanzszene. Auch Kapstadt war unter den Kandidaten. Nun hat es ITU-Präsidentin Marisol Casado offiziell gemacht. Seit Jahren habe man versucht, ein Serienrennen nach Afrika zu bringen, erklärte die Spanierin. Auch deshalb sei man nun besonders stolz, es geschafft zu haben. "Kapstadt ist ein perfekt Spot für erstklassigen Triathlon", schwärmte Casado. Zudem sei das Event für den Triathlon in Afrika insgesamt ein wichtiges Signal.

Richard Murray | Richard Murray - seit Jahren der beste Kurzdistanzathlet Afrikas und 2012 Sieger beim World Triathlon Hamburg.

Richard Murray - seit Jahren der beste Kurzdistanzathlet Afrikas und 2012 Sieger beim World Triathlon Hamburg.

Foto >Thierry Deketelaere / Triathlete Magazine

Attraktiver Kurs am Tafelberg

Schon am 26./27. April und damit drei Wochen nach dem Auftakt in die sechste Saison der World Triathlon Series in Auckland erwartet Kapstadt die besten Kurzdistanzathleten der Welt zum zweiten Rennen der diesjährigen Serie. Geschwommen wird dann auf einem 2-Runden-Kurs vor der bekannten V&A Waterfront in Sichtweite des weltberühmten Tafelbergs. Der Radkurs führt wie gewohnt über acht schnelle Runden bevor auf den vier 2,5 Kilometer langen Laufrunden an der Uferpromenade die ersten Sieger des World Triathlon Cape Town gesucht werden. Besonders groß war die Freude bei Henri Schoeman. Der Youngster kommt aus Südafrika und gehörte 2013 zu den großen Überraschungen der WM-Serie. Auch der Hamburg-Sieger von 2012, Richard Murray, dürfte Ende April bis in die Haarspitzen motiviert an den Start gehen. Auch weil er die beiden letzten offiziellen ITU-Rennen in Kapstadt (2012 und 2013) für sich entscheiden konnte.