Mary-Beth Ellis und Terenzo Bozzone haben den Ironman 70.3 Florida gewonnen. Die US-Amerikanerin hatte in Haines City gegen Landsfrau Mandy McLane keine Probleme, Ex-70.3-Weltmeister Bozzone setzte sich nach mehrwöchiger Zwangspause knapp gegen Aufsteiger Kevin Collington und den Luxemburger Dirk Bockel durch.
Ein Schicksalsschlag machte ihren Traum vom Ironman Hawaii im vergangenen Jahr zur Nebensache. Nun hat Lydia Sommerfeld beim Ironman Lanzarote das Ticket für die WM in Kona geholt. tri-mag.de hat nach dem Rennen mit der 29-jährigen Hamburgerin gesprochen.
Javier Gómez ist seiner Favoritenrolle bei der Half Challenge Barcelona gerecht geworden und hat den ETU-Europameistertitel überlegen gewonnen. Auch die Dänin Camilla Pedersen dominierte die Konkurrenz, Ricarda Lisk wurde Vierte.
Der Brite Paul Amey hat in Texas den ersten Ironmansieg seiner Karriere eingefahren. Der fast 40-jährige Oldie düpierte dabei unter anderem Topfavorit James Cunnama sowie die Deutschen Swen Sundberg und Jan Raphael. Fast alleine und ohne echte Gegenwehr meisterte Ameys Landsfrau Rachel Joyce die 226 Kilometer durch den Lone Star State in neuem Streckenrekord.
Dass der Ironman Lanzarote kein Spaziergang werden würde, war Faris Al-Sultan vor dem Start klar. Der 35-jährige Münchner hatte seine Gegner und die harte Strecke jederzeit im Griff. Nur seine Muskulatur wollte nicht die ganze Zeit so wie er.
Der dritte war ganz sicher der wichtigste Ironmansieg in der Profikarriere von Kristin Möller. Nicht nur, weil sie den Ironman Lanzarote und damit einen der Ironman-Klassiker überhaupt gewonnen hat, sondern auch weil das nagelneue Material seine Feuertaufe auf der Vulkaninsel mit Bravur bestanden hat.
Kristin Möller und Faris Al-Sultan haben den 22. Ironman Lanzarote zum "Tag der Deutschen" gemacht. Die beiden früheren Teamkollegen düpierten ihre Konkurrenz bei böigen Winden schon auf der Radstrecke und liefen ihre Erfolge danach ganz sicher nach Hause. Im Rekordteilnehmerfeld von fast 1.800 Athleten gingen die Podestplätze nach Spanien, Estland und Holland.
Wegen verweigerter Genehmigungen von Behörden haben die Organisatoren des Ironman 70.3 Berlin die Radstrecke aufs frühere Flughafengelände Tempelhofer Freiheit verlegt. Ursprünglich hatte der 90-Kilometer-Kurs durch den Forst Grunewald führen sollen. Athleten befürchten nun, dass auf der extrem verwinkelten Strecke ein regelkonformes Rennen unmöglich ist. Thomas Steffens vom Veranstalter SCC Berlin sieht das anders.