Al-Sultan: "Der Rücken ist keine Entschuldigung"

Faris Al-Sultan steht am Sonntag als einer der Favoriten beim Citytriathlon Heilbronn am Start. Eine spontane Einschätzung des 35-jährigen Triathlon-Recken über die Absage von Vorjahressieger Sebastian Kienle, Rückenschmerzen und das Alter.

Von > | 21. Juni 2013 | Aus: SZENE

Faris Al-Sultan im Interview | Faris Al-Sultan - Lanzarote-Sieger und bald auch der von Heilbronn?

Faris Al-Sultan - Lanzarote-Sieger und bald auch der von Heilbronn?

Foto >Nis Sienknecht / spomedis

Faris Al-Sultan, inwiefern wird das Fehlen von Sebastian Kienle den Rennverlauf beeinflussen?

Mit Sebastian fehlt natürlich der Topfavorit und Titelverteidiger. Ich war noch nie in Heilbronn, aber ich denke, dass seine Abwesenheit zumindest aus taktischer Sicht keinen so großen Unterschied macht. Er ist nicht unbedingt ein Zugtier im Wasser und er fährt so schnell Rad, dass man sowieso nicht mitkommt.

Im Vorfeld des Ironman Lanzarote hatten Sie mit ein paar Rückenproblemen zu kämpfen. Wie geht es Ihnen aktuell?

Die Form beim Schwimmen ist schon wieder gut. Der Rücken beziehungsweise die Beinrückseite zwickt immer noch ein bisschen. Aber das kann keine Entschuldigung sein.

Das Rennen auf Lanzarote haben Sie trotzdem gewonnen. Auch vor dem Sieg beim Ironman Germany 2011 waren sie krankheitsbedingt gezwungen, einen Gang zurück zu schalten. Ein gutes Omen also auch für Heilbronn?

Naja. Ab einem gewissen Alter geht es in erster Linie darum, gesund an der Startlinie zu stehen. Beim Rest hilft die Erfahrung - bei langen Rennen mehr als bei den kurzen.