Brown und Kessler wollen Vorjahressiege wiederholen

Bei der 32. Ausgabe des Ironman Neuseeland am Samstag sind die Favoritenrollen klar verteilt. Das komplette Podium des vergangenen Jahres wird sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen wieder am Start stehen.

Von > | 3. März 2016 | Aus: Szene

Cameron Brown - Cairns 2014

Cameron Brown

Foto > Robbie Little / Getty Images

Überraschungen kann man übermorgen beim Ironman in Neuseeland wohl kaum erwarten. Die gleichen Topfavoriten und Sieger des vergangenen Jahres kämpfen auch in der 32. Ausgabe des Rennens um den Sieg. Allen voran Vorjahressieger Cameron Brown, aber auch Terenzo Bozzone vom Bahrain Endurance Team 13 und der Neuseeländer Dylan McNiece, der bereits vor 2 Wochen bei der Challenge Wanaka mit einem vierten Platz eine solide Leistung unter Beweis stellte und nun schon wieder ein Rennen über die volle Distanz plant.

Bozzone trifft auf sein Idol

Zum Rennen sagt Terenzo Bozzone: „Der Ironman Neuseeland ist seit Beginn meiner Ironman-Karriere im Jahr 2009 ein fester Bestandteil der Saisonplanung. Als kleines Kind bin ich immer hier her gekommen, um das Rennen zu sehen und mein Vorbild Cameron Brown anzufeuern.“ Nach dem dritten Platz im Jahr 2014 und der Silbermedaille im vergangenen Jahr hat Bozzone nun erneut die Chance, sein mittlerweile 43-jähriges Vorbild aus Kindheitstagen auf der Strecke sogar selbst zu schlagen und das Heimrennen zum ersten Mal zu gewinnen.

Im Profistartfeld der Frauen wird sich der Kampf um die Spitze wohl wie im letzten Jahr zwischen Meredith Kessler (USA) und den beiden Neuseeländerinnen Gina Crawford und Melanie Burke entscheiden. Auch Mareen Hufe hat für den Klassiker im Ironman-Kalender zugesagt. Der Leipziger Per Bittner hat zwar ebenfalls für den Wettkampf gemeldet, nach seinem Start bei der Challenge Wanaka aber bereits angekündigt, nicht an den Start zu gehen.