Revanche unter dem Challenge-Logo? Chris McCormack und Lokalmatador Eneko Llanos könnten die Stars der Premiere der Challenge Vitoria werden.

Janos Schmidt / triathlon.org

Challenge Vitoria
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Barcelona, Fuerteventura, Vitoria Challenge Family erobert das Baskenland

Langstrecke | 23. November 2012
Nur drei Monate nach dem spektakulären Launch der Challenge im kanadischen Penticton stockt Felix Walchshöfer seine Rennserie weiter auf. Die baskische Provinz-Hauptstadt Vitoria-Gasteiz wird Ende Juli 2013 zum ersten Mal Gastgeber eines Challenge-Rennens sein. Erst im Sommer kürte die International Triathlon Union an gleicher Stelle die Weltmeister über die Langdistanz.
Für die Premierengäste des weltweit 13. Challenge-Events geht es am 28. Juli 2013 auf eine klassische Langdistanz über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einen Marathon. Der Schwimmauftakt führt die Athleten auf einen Ein-Runden-Kurs durch den Ullibarri-Gamboa See. Die 180 Radkilometer verteilen sich auf zweieinhalb Runden. Die hügelige Topografie dürfte für einen abwechslungsreichen Wettkampf sorgen. Einen nicht weniger anspruchsvollen Eindruck macht der verwinkelte Laufkurs durch die historische Innenstadt von Vitoria. Sechs Runden müssen vor dem Zieleinlauf auf der für spanische Städte typischen Plaza de Espana, einem prachtvollem Platz aus dem 18. Jahrhundert, zurückgelegt werden.

Macca begeistert, Llanos Premierengast?

Erst Ende August hatte die Challenge-Family den kanadischen Langdistanz-Klassiker in Penticton von der World Triathlon Corporation, ihrem großen Mitbewerber, übernommen. Auch in Spanien vertrauen Walchshöfer und sein Team auf erfahrene Organisationsstrukturen, denn das Rennen findet bereits seit 1986 in der baskischen Hauptstadt statt. Erst  im Sommer vergab die International Triathlon Union (ITU) in Vitoria die WM-Titel über die Langdistanz. Neuer Weltmeister wurde dort ausgerechnet der frisch gebackene Challenge-Botschafter Chris McCormack, der sich naturgemäß über den Zuwachs aus Südeuropa freut: „Die Region ist ideal für eine Langdistanz und die Begeisterung der Einheimischen für unseren Sport ist einfach einmalig.“ Ob der zweifache Hawaii-Champion auch in Vitoria antreten wird, ist bisher nicht bekannt. Möglicherweise kommt es dann einer sportlichen Revanche mit dem Spanier Eneko Llanos, der aus Vitoria stammt und sich bei der WM in seiner Heimat dem Australier geschlagen geben musste. Er soll das Rennen mit entwickelt haben und dürfte sich die Pemiere unter dem neuen Label kaum entgehen lassen.
Wer am 28. Juli in Vitoria dabei sein will, kann sich ab sofort auf der offiziellen Website anmelden.

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