Rücktritt statt Auszeit? Chrissie Wellington vor dem Karriereende
Wellington werde sich noch diese Woche zu ihrer sportlichen Zukunft äußern, berichtet die Onlineausgabe der britischen Zeitung "Daily Mail". Es deute vieles darauf hin, dass die 35-Jährige das Ende ihrer Triathlonkarriere verkünden wird, heißt es dort weiter. Sie vermisse zwar die Rennen, nicht aber das Aufstehen vier Uhr morgens, um zu trainieren, wird Wellington zitiert. Sie sei gerade dabei, herauszufinden, was sie als nächstes machen wolle.
Im Oktober 2011 hatte die Britin ihr bis dato letztes Rennen als Triathlonprofi bestritten und dabei in Kona ihren vierten Ironman-WM-Titel erobert. Im Januar dieses Jahres verkündete sie dann überraschend, sich eine Auszeit vom Sport nehmen zu wollen, um Charity-Projekte zu unterstützen, den Triathlonsport in Großbritannien bekannter zu machen und ihre Autobiografie "Ein Leben ohne Grenzen" fertig zu stellen. Sie sei gespannt darauf, was die Zukunft bringe und freue sich auf alle neuen Projekte rund um den Sport, hatte Wellington damals gesagt.
Sollte sich die Ausnahmeathletin in den kommenden Tagen tatsächlich vom aktiven Triathlonsport verabschieden, würde sie sich in der Szene unsterblich machen. Zwischen 2007 und 2011 blieb Wellington in allen ihren 13 Langdistanzrennen ungeschlagen - eine makellose Bilanz. Zudem dürfte sie mit ihrer Weltbestzeit von 8:18:13 Stunden (Challenge Roth 2011) einen Rekord für die Ewigkeit mit in den Ruhestand nehmen.









