Das erwarten die Profis

Vor der Challenge Heilbronn waren die Profis durchaus nervös - was auch an der geballten Ladung an exzellenten Startern liegen mag. Wir haben mitgeschrieben, was die Schnellsten bei der Pressekonferenz zu sagen hatten.

Von > | 19. Juni 2015 | Aus: SZENE

20120624_citytri_heilbronn_sh_02 | City Triathlon Heilbronn

City Triathlon Heilbronn

Foto >Sina Horsthemke / spomedis

Was die acht zur Pressekonferenz der ersten Challenge Heilbronn eingeladenen Profis zu Protokoll gaben: 

Sebastian Kienle:

"Auch ich kann nicht in die Zukunft gucken, aber Spannung ist hier garantiert. Das wird ein hartes, spannendes Ding - mindestens zehn von den Jungs im Feld haben die Chance, unter die ersten Fünf bei einer Ironman-70.3-WM zu kommen."

"Für mich stehen klar die Titelverteidigungen in Frankfurt und auf Hawaii im Mittelpunkt, Heilbronn soll jetzt das letzte Puzzlestück für das Gesamtkunstwerk gegen Frodeno und Van Lierde werden."

"Ich werde mich nicht schonen - aber vielleicht reicht das nicht, um am Sonntag vorn zu sein."

"Wenn die Jungs in meinem Revier spielen wollen, dann komme ich auch vorbei und zeig' ihnen, wie man hier in meiner Heimat spielt."

Andreas Böcherer:

"Im Kraichgau war der Abstand zu Sebastian Kienle deutlich, aber das ist jetzt ein neues Rennen, ein neuer Versuch."

"Selbstzweifel - wie ich sie nach meiner Verletzungsmisere hatte - kann man nur mit guten Resultaten ablegen. Ich will mich jetzt im Rennen einfach gut fühlen. Und mein Trainer sagt, am meisten Spaß macht es ganz vorn."

Michael Raelert:

"Es ist mein erster Start in Heilbronn. Normalerweise erwische ich bei Premieren immer einen guten Tag - auch am Sonntag?"

"Ich freu mich sehr auf das Rennen und bin stolz, gegen diese guten Jungs zu starten."

"Viele reden von Testrennen. Für mich gibt es keine Testwettkämpfe. Manchmal bin ich zwar nicht topfit, aber ich versuche immer so schnell wie möglich zu sein. Alles andere wäre unfair gegenüber den Veranstaltern, den anderen Profis und anmaßend gegenüber den Agegroupern, die sich lange auf so ein Rennen vorbereiten."

Andreas Dreitz:

"Der Ironman 70.3 Mallorca war nicht so einfach für mich, wie es vielleicht aussah. Denn ich hatte vorher das Pfeiffersche Drüsenfieber zu überstehen."

"Ich freue mich sehr, wenn ich höre, dass gute Leute am Start sind. Wenn man in die Weltspitze will, muss man gegen die Besten starten. Und von denen sind einige hier.

"Wer hier gewinnen will, kann nicht viel taktieren. Mit Zurückhaltung gewinnst du hier keinen Blumentopf, dafür gibt es zu viele, die das Ding mit nach Hause nehmen wollen."

Anja Beranek:

"Mein Ziel ist die Challenge Roth, Heilbronn ist ein letzter Test und ich bin sehr gut vorbereitet."

"Bei diesem Feld wird es extrem hart. Mein Vorgefühl? Eine Mischung aus Freude und Angst und Respekt."

Svenja Bazlen:

"Ich weiß, was die anderen Mädels drauf haben. Ich habe mit den meisten von ihnen trainiert, das wird eine schwierige Nummer."

"Die letzten zwei Jahre war ich in Heilbronn gut. Das Gefühl der letzten Jahre will ich wieder mit auf die Strecke nehmen."

"Ich habe noch ein bisschen an meinem Rad gedreht - und hoffe, das ich die richtige Schraube gefunden habe."

Laura Philipp:

"Ich hoffe, ich komme mit der Radstrecke gut klar. Ich werde an den Bergen Gas geben und hoffe, dass es rollt."

"Von hinten lauern und dann nach vorn kommen: das ist keine schlechte Position."

"Ich bin jetzt im ersten Jahr Profi und kann mich mehr auf den Sport konzentrieren. Vor allem habe ich auch mal Zeit, mich zu erholen."

"Ich sehe mich als Underdog hier, ich bin die Wundertüte. Aber man kann mich an einem guten Tag durchaus auf der Rechnung haben."

Ricarda Lisk:

"Ich hoffe, dass ich beim Schwimmen vorn mit dabei bin."

"Ein solcher Triathlon mitten in der Stadt ist einsame Spitze, besser kann man es nicht machen. Das ist toll für die Zuschauer. Und super für uns Athleten."