Deutsches Männer-Quartett qualifiziert

Die erste Qualifikationsphase für den Ironman Hawaii 2012 ist Geschichte. Im Endspurt sicherten sich Rasmus Henning und der Brite Tom Lowe am Wochenende noch einen der 41 Startplätze für das Profifeld. Zum Unglück des Deutschen Michael Raelert - denn dem Rostocker fehlten am Ende winzige zehn Punkte für die vorzeitige Qualifikation.

Von > | 31. Juli 2012 | Aus: Szene

Sebastian Kienle | Sebastian Kienle

Sebastian Kienle

Foto > Sina Horsthemke / spomedis

Hat sich Michael Raelert verpokert? Sein zweiter Platz in Regensburg und die drei starken Ironman-70.3-Ergebnisse reichten am Ende nicht, um das Ticket für das Hawaii-Debüt am 13. Oktober zu lösen. Rasmus Henning verdrängte ihn mit seinem Sieg beim Ironman 70.3 Calgary kurz vor Toreschluss noch von Rang 41, der für die Qualifikation gereicht hätte. Den besetzt nun der US-Amerikaner Andy Potts, der genau zehn Punkte mehr gesammelt hat als sein deutscher Rivale. Auch Andreas Böcherer muss nachsitzen. Anders als Raelert hat der Freiburger aber noch den Ironman Sweden in Kalmar (19. August) vor der Brust, sein Pflichtrennen über die volle Distanz. In Kombination mit dem Ironman 70.3 Germany (12. August) dürften aber auch für ihn die Punkte reichen, wenn am 27. August abgerechnet wird und die World Triathlon Corporation die verbleibenden zehn Startplätze verteilt.

Deutsches Quartett fix für Kona

Vier andere deutsche Profis können sich bereits voll auf das Saison-Highlight auf Hawaii konzentrieren: Andreas Raelert, Sebastian Kienle, Timo Bracht und Faris Al-Sultan beendeten die erste Saisonhälfte sogar unter den Top Ten des Rankings. Auch die Schweizer Profis Mike Aigroz, Ronnie Schildknecht und Mike Schifferle haben das Ticket in der Tasche. Mit acht Athleten stellen die Australier das mit Abstand größte Aufgebot. An der Spitze thront nach wie vor der amtierende Weltmeister Craig Alexander.

Kona Pro Ranking Männer (Stand: 31. Juli 2012)

Name Nation Punkte

1

Craig Alexander

AUS

13.970

2

Andreas Raelert

GER

8.360

3

Pete Jacobs

AUS

7.305

4

Marino Vanhoenacker

BEL

7.230

5

Cameron Brown

NZL

6.840

6

Sebastian Kienle

GER

6.590

7

Timo Bracht

GER

6.000

8

Marko Albert

EST

5.640

9

Faris Al-Sultan

GER

5.490

10

Frederik van Lierde

BEL

5.480

11

Dirk Bockel

LUX

5.450

12

Mike Aigroz

SUI

5.360

13

Daniel Fontana

ITA

5.280

14

Petr Vabrousek

CZE

5.260

15

Clemente Alonso Mckernan

ESP

5.120

16

Ronnie Schildknecht

SUI

5.100

17

David Dellow

AUS

5.000

18

Raynard Tissink

RSA

4.910

19

Joe Gambles

AUS

4.830

20

Viktor Zyemtsev

UKR

4.810

21

Eneko Llanos

ESP

4.800

22

Paul Matthews

AUS

4.725

23

Jérémy Jurkiewicz

FRA

4.720

24

Mike Schifferle

SUI

4.700

25

Paul Amey

GBR

4.690

26

Timothy O'Donnell

USA

4.625

27

Andrej Lyatskiy

RUS

4.610

28

Luke McKenzie

AUS

4.570

29

Romain Guillaume

FRA

4.560

30

Trevor Delsaut

FRA

4.420

31

Rasmus Henning

DEN

4.380

32

Cyril Viennot

FRA

4.205

33

Matthew Russell

USA

4.180

34

Tom Lowe

GBR

4.110

35

Joshua Rix

AUS

4.095

36

Luke Bell

AUS

4.070

37

Bruno Clerbout

FRA

3.965

38

Michael Lovato

USA

3.925

39

Alejandro Sanramaria

ESP

3.920

40

Sergio Marques

POR

3.880

41

Andy Potts

USA

3.840

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