Hauschildt und Don siegen, Frommhold auf dem Podest

Die Ironman-70.3-Weltmeisterin Melissa Hauschildt aus Australien und der Brite Tim Don haben den Ironman 70.3 in Augusta gewonnen. Während Hauschildt unangefochten mit großem Vorsprung siegte, konnte sich Don erst auf der Laufstrecke gegen Viktor Zyemtsev und Nils Frommhold durchsetzen.

Von > | 30. September 2013 | Aus: Szene

Nils Frommhold | Nils Frommhold

Nils Frommhold startet seine US-Tour mit einem dritten Platz in Augusta.

Foto > Ruben Elstner

Nils Frommhold kann zufrieden sein mit dem Auftakt seiner USA-Tour, auf der der Freiburger eine von Verletzungspech geprägte Saison retten möchte. Im US-Bundesstaat Georgia musste sich der 27-Jährige nur dem Briten Tim Don und Viktor Zyemtsev aus der Ukraine geschlagen geben. Konnte Frommhold beim Schwimmen und auf dem Rad noch gegenhalten und teilweise selbst die Tempoarbeit übernehmen, musste er sich beim Laufen trotz eines soliden Halbmarathons von 1:14:21 Stunden doch den schnelleren Beinen der beiden Kontrahenten beugen. Vor allem Don spielte seine läuferische Klasse aus und flog zum ungefährdeten Sieg.

Für Frommhold blieb Rang drei - und ein gelungener Einstieg in seine lange US-Reise, die erst mit seinem Saisonhöhepunkt, dem Ironman Cozumel am 1. Dezember, beendet sein wird. Vier Wochen lang will er nun in Clermont (Florida) trainieren und am 27. Oktober beim Ironman 70.3 Miami den letzten Formtest für die Langdistanz in Mexiko in Angriff nehmen.

Hauschildt konkurrenzlos

Bei den Frauen zeigte die Weltmeisterin, dass sie derzeit auf der halben Ironman-Distanz das Maß aller Dinge ist: Melissa Hauschildt erwischte sogar einen ungewöhnlich guten Start in das Rennen und musste nicht einmal dem eigentlich gewohnten Schwimmrückstand hinterherradeln. Standesgemäß ließ die Australierin dann Bestzeiten auf dem Rad und beim Laufen folgen und siegte letzlich souverän mit beinahe zwölf Minuten Vorsprung vor der US-Amerikanerin Ruth Brennan Morrey und Emma-Kate Lidbury aus Großbritannien.