Ironman 70.3 Austria 2010: Andreas Raelert im Anstieg nach Krustetten. Später musste er sich Filip Ospaly beugen.

Jan Sägert / spomedis

Ironman 70.3 St. Pölten 2010: Andreas Raelert im Anstieg nach Krustetten
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Deutsches Duell im Mostviertel Ironman 70.3 Austria mit Al-Sultan und Raelert

Langstrecke | 13. April 2012
Die Zeit, in der sich die besten Profis der Welt vor den großen Rennen in Frankfurt oder Hawaii elegant aus dem Weg gingen, scheint endgültig vorbei. Bei der sechsten Auflage des Ironman 70.3 Austria steigen unter anderem Andreas Raelert und Faris Al-Sultan zu einem ihrer seltenen Duelle in den Ring. Bisher hatten sich die Klingen der beiden nur beim Ironman Hawaii und im vergangenen Jahr auf Mallorca gekreuzt.
4:0 liegt Raelert im direkten Vergleich mit Al-Sultan vorn. Zwischen 2009 und 2011 trafen die beiden deutschen Langdistanzprofis dreimal auf Hawaii und einmal beim Ironman 70.3 Mallorca aufeinander. Und auch in St. Pölten dürfte der Hawaiichampion von 2005 nur an einem außergewöhnlich guten Tag in der Lage sein, seinen anderthalb Jahre älteren Profikollegen aus Rostock zu bezwingen.
Die bisherigen Sieger des Ironman 70.3 Austria
 
2007: Michael Göhner
2008: Massimo Cigana
2009: Chris McCormack
2010: Filip Ospaly
2011: Filip Ospaly
Möglicherweise wird aus dem Duell der Deutschen aber auch ein Drei- oder Vierkampf. Denn die Veranstalter haben auch Filip Ospaly, den Sieger der vergangenen beiden Auflagen wieder nach Niederösterreich eingeladen. Vor zwei Jahren gelang dem 35-jährigen Tschechen, was Al-Sultan bisher versagt blieb. In einem packenden Finish rang er nicht nur Chris McCormack sondern auch Andreas Raelert nieder. Auch der Italiener Massimo Cigana und Michael Göhner wissen, wie man den teilnehmerstärksten Ironman 70.3 der Welt gewinnt. Cigana triumphierte 2008, Göhner gewann ein Jahr zuvor die Premiere. Damit werden am 20. Mai drei der vier bisherigen Sieger des Rennens in der Landeshauptstadt Niederösterreichs an den Start gehen.