Ironman 70.3 St. George ohne Michael Raelert

Der hochkarätig besetzte Ironman 70.3 St. George ist um eine sportliche Attraktion ärmer. Der zweifache Ironman-70.3-Weltmeister Michael Raelert hat seinen Start in Utah kurzfristig abgesagt. Das Duell mit Sebastian Kienle ist damit geplatzt.

Von > | 3. Mai 2013 | Aus: SZENE

IMG_1910_neu | Michael Raelert in Wiesbaden 2012

Michael Raelert in Wiesbaden 2012

Foto >Sina Horsthemke / spomedis

Gemeinsam mit seinem Bruder Andreas hatte sich Michael Raelert in den vergangenen Wochen in der Höhe von Boulder auf sein erstes Saisonrennen vorbereitet. Während der seinen Einstand sogar um drei Wochen vorverlegt und beim Ironman 70.3 New Orleans ein gelungenes Debüt gefeiert hatte, verschiebt der zweifache 70.3-Welt- und Europameister seinen Saisoneinstieg nach hinten. Michael wolle noch etwas Form aufbauen und werde deshalb das kommende Wochenende zum Training nutzen, statt in St. George zu starten, heißt es aus dem Umfeld der Raelert-Brüder. Schon im vergangenen Jahr musste der 32-Jährige seinen für Anfang April in New Orleans geplanten Start verschieben. Damals eröffnete er mit einem eindrucksvollen Sieg beim Ironman 70.3 Mallorca seine letztlich erfolgreiche Jagd auf das Ticket für die Ironman World Championship auf Hawaii. Der Weg dorthin dürfte nach der Absage des hochdotierten Rennens in St. George in dieser Saison nicht leichter werden. Den ersten Schritt will Raelert nun beim Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil machen. Sicher kein schlechtes Omen, denn in der Schweiz ist der Rostocker nach seinen Siegen 2010 und 2012 ungeschlagen. Danach geht es für Michael zur 70.3-Premiere in Berlin. Buchen will er das Ticket nach Hawaii - einem Eintrag auf seiner Website zufolge - dann bei der Ironman-EM am 7. Juli in Frankfurt.