Ironman Hawaii: Diese Profis dürfen nach Big Island

Am 11. Oktober ist es wieder soweit: Der wichtigste Triathlon des Jahres steht an. 50 Profimänner und 35 -Frauen kämpfen um die Ironman-WM. Wer nach Hawaii möchte, muss sich aber zunächst qualifizieren. Der Großteil der Plätze ist bereits vergeben, hier sind die Berufsstarter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Von > | 5. August 2014 | Aus: SZENE

Sebastian Kienle | Sebastian Kienle

Sebastian Kienle

Foto >Michael Rauschendorfer / triaphoto.com

Caroline Steffen ist eine der großen Favoritinnen beim Frauenrennen auf den Sieg in Kona, das spiegelt sich auch im Ranking wieder. Die Schweizerin liegt hinter Rachel Joyce (GBR) und Meredith Kessler (USA) auf Rang drei und ist damit für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifiziert. Mit ihr dürfen sich schon jetzt 29 weitere Frauen über die Qualifikation freuen.

Eine von ihnen ist die Deutsche Kristin Möller auf Platz 15, die unter anderem bei der Europameisterschaft in Frankfurt die nötigen Punkte holte. Außerdem bereits qualifiziert ist Julia Gajer, sie punktete unter anderem bei Rennen in Arizona und Texas und liegt im Ranking auf Platz 20. Knapp geschafft hat es auch Katja Konschak, die den letzten Platz der bereits qualifizierten Frauen belegt.

Kristin Möller | Kristin Möller verpasste das Podium in Frankfurt knapp.

Kristin Möller verpasste das Podium in Frankfurt knapp.

Foto >Nis Sienknecht / spomedis

Auch zwei Landsfrauen von Caroline Steffen reisen mit ihr nach Kona: Natascha Badmann liegt nach fünf Ironman-Rennen auf Platz 19 und hat damit die Qualifikation ebenso sicher wie Simone Brädli auf Platz 23. Chancen hat ebenfalls noch die Schweizerin Daniela Ryf auf Platz 33, ihr Sieg beim Ironman-Debüt in Zürich reichte für die erste Qualifikationsrunde jedoch nicht aus.

Kienle führt die Liste an

Das Ranking der Männer wird von einem Deutschen angeführt: Sebastian Kienle ist nach seinem Sieg bei der Europameisterschaft in Frankfurt einer der Favoriten auf Hawaii. Wie in der Mainmetropole liegt auch im Ranking der Belgier Frederik van Lierde an zweiter Stelle hinter ihm, beide führen das Feld mit großem Punkteabstand an. Tyler Butterfield von den Bermudas folgt auf Rang drei.

Auf Platz neun liegt Ironman-Debütant Jan Frodeno. Der Kurzdistanz-Olympiasieger von 2008 gilt ebenfalls als Hoffnung auf einen deutschen Triumph und ist nach drei Siegen bei 70.3 Rennen und seiner beeindruckenden Vorstellung in Frankfurt sicher qualifiziert.

Frodeno Rad | Trotz zahlreicher Pannen kam Jan Frodeno bei seiner Ironman-Premiere aufs Podest.

Trotz zahlreicher Pannen kam Jan Frodeno bei seiner Ironman-Premiere aufs Podest.

Foto >Nis Sienknecht / spomedis

Die Hoffnungen Österreichs ruhen auf den Schultern von Michael Weiss. Er liegt auf Rang 13 und konnte unter anderem in Melbourne wichtige Punkte holen. Ronnie Schildknecht aus der Schweiz hingegen ist noch nicht sicher qualifiziert. Zurzeit liegt er auf Rang 49 und könnte nach seinem Start beim Ironman 70.3 Wiesbaden noch als Teil der Top 50 mitfahren.

Faris Al-Sultan weiß nach seinem Sieg 2005 bereits, wie es ist, auf Hawaii ganz oben zu stehen. Auch 2014 darf er wieder starten, er liegt einen Platz hinter Landsmann Maik Twelsiek auf Rang 21. Ebenfalls vorzeitig qualifiziert sind Christian Kramer (27.), Nils Frommhold (34.), Dirk Bockel (37.) sowie Boris Stein (46.).

Bracht verzichtet

Fehlen wird bei der Ironman Weltmeisterschaft hingegen Timo Bracht: Obwohl er die nötigen Punkte für Hawaii gesammelt hat, zog er es vor, sich auf die Challenge Roth zu konzentrieren und konnte diese ebenfalls prestigeträchtige Langdistanz für sich entscheiden.

43 Männer und 30 Frauen haben sich bereits die Ironman-Weltmeisterschaft in Kona am 11. Oktober 2014 qualifiziert. Zu vergeben sind damit noch sieben Plätze bei den Männern und fünf Plätze bei den Frauen. Die Qualifikationsphase endet am 24. August.