Spätstarter Vanhoenacker setzt sich ab - Kienle kämpft um Anschluss

Er war der letzte im Check-In, doch das kurze Einschwimmen hat ihn nicht behindert: Titelverteidiger Marino Vanhoenacker bestimmt bei der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt die Pace. Nach 108,5 Kilometern liegt der Belgier über drei Minuten vor einer sechsköpfigen Verfolgergruppe.

Von > | 7. Juli 2013 | Aus: Szene

petejacobs

Pete Jacobs führt beim kurzen Landgang

Foto > Frank Wechsel / spomedis

Topfavorit Marino Vanhoenacker ist auf dem besten Weg seinen zweiten Sieg beim Ironman in Frankfurt zu feiern. Der 36-Jährige hat sich nach fast dreieinhalb Stunden Rennzeit auf dem Rad deutlich von seinen Verfolgern abgesetzt. Bei Kilometer 108,5 liegt Vanhoenacker 3:23 Minuten vor einer siebenköpfigen Gruppe um Ironman-Weltmeister Pete Jacobs aus Australien. Außerdem in der Gruppe: Der Sieger des Ironman Melbourne, Eneko Llanos, sowie die deutschen Athleten Michael Raelert, Jan Raphael und Andi Böcherer. Der Hawaii-Vierte Sebastian Kienle, nach dem Schwimmen wie gewohnt mit Rückstand aus dem Wasser gekommen, kämpft um den Anschluss an die erste Verfolgergruppe.

Rund 20 Athleten waren nach 3,8 Kilometern Schwimmen fast zeitgleich aus dem Langener Waldsee vor den Toren Frankfurts gestiegen. Ein kurzer Endspurt verhalf Harry Wittshire zur schnellsten Schwimmzeit. Genau 46 Minuten benötigte der Brite, der mit Ausnahme von Kienle alle Mitfavoriten im Schlepptau in die erste Wechselzone führte. Kienle beendete das Schwimmen nach 49:26 Minuten.