Ironman-Bilanz 2012 Vier Siege und viele Podiumsplätze

Langstrecke | 20. November 2012
56 Ironmantitel wurden 2012 vergeben. Vier davon gingen an deutsche Profis. Im inoffiziellen Nationenranking liegen Faris Al-Sultan und Co. damit auf dem fünften Rang. Sonja Tajsich und Horst Reichel haben in Cozumel und Busselton für die beiden letzten Podiumsplätze des Jahres gesorgt. Unangefochten an der Spitze liegen die US-Athleten, die mehr als ein Drittel aller möglichen Siege einfuhren.
Mit 21 Podiumsplätzen liegen die deutschen Profis in der Addition aller Top3-Ergebnisse sogar auf dem zweiten Platz der inoffiziellen Nationenwertung - noch vor Australien und der Schweiz, die nach Titeln auf den Rängen zwei und drei geführt werden. Für die vier deutschen Erfolge sorgten 2012 Heidi Sessner (Regensburg), Faris Al-Sultan (Klagenfurt), Jan Raphael (Kalmar) und vor wenigen Tagen Ironman-Debütant Nils Frommhold (Arizona). Zu den neun zweiten Plätzen, von denen sechs an die Männer und drei an die deutschen Frauen gingen, kamen acht dritte Ränge.
Die überlegene Nummer eins bleiben die Ironmanprofis aus den USA. Die heimsten in den 27 zwischen März (Neuseeland) und November (Cozumel) absolvierten Rennen insgesamt 44 Podiumsplätze ein, allein 19 Mal standen sie ganz oben auf dem Treppchen.
Ironmansaison 2012 | Nationenwertung
nach 27 von 28 Rennen
NationGesamt1. Platz2. Platz3. Platz
1USA44191312
2Australien20686
3Schweiz15546
4.Belgien9513
5.Deutschland21498
6.Spanien5311
7.Großbritannien11254
8.Frankreich5212
9.Dänemark22--
10.Neuseeland8143
11.Österreich3111
12.Argentinien211-
13.Irland211-
14.Ungarn3111
15.Ukraine211-
16.Schweden11--
17.Luxemburg11--
18.Kanada4-22
19.Brasilien3-12
20.Italien1-1-
21.Portugal2--2
22.Niederlande2-11
23.Japan1--1
24.Russland1--1