Walther und Fachbach feiern deutschen Doppelsieg

Bei einem der ältesten Langdistanztriathlons in Europa, der Challenge Almere bei Amsterdam, konnten sich mit Kathrin Walter und Markus Fachbach zwei deutsche Profis durchsetzen. Beide mussten sich ihre Siege aber hart erkämpfen.

Von > | 14. September 2015 | Aus: SZENE

Markus Fachbach | Markus Fachbach muss für die Titelverteidigung in Almere hart arbeiten

Markus Fachbach muss für die Titelverteidigung in Almere hart arbeiten

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Markus Fachbach konnte sich nach einem knapp über acht Stunden währenden Arbeitstag in den Niederlanden und einem knallharten Duell mit seinem härtesten Widersacher einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen: "Ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Challenge Almere-Amsterdam mit Mark Oude Bennink ging glücklicherweise nach alter Fußballer-Weisheit aus, wenn Deutschland gegen Holland antritt: Schlussendlich gewinnen dann doch immer die Deutschen." Um seinen Titel in Almere zu verteidigen, musste Fachbach allerdings nicht nur seinen Gegner bezwingen, sondern die Langdistanz ganze 16 Minuten schneller hinter sich bringen als im Vorjahr.

Fachbach und Oude Bennink | Fachbach und Oude Bennink liefern sich ein stundenlanges Duell um den Sieg

Fachbach und Oude Bennink liefern sich ein stundenlanges Duell um den Sieg

Foto >Cornelius Scheltinga

Nach 8:12:24 Stunden hatte er beim Marathon knapp sechs Minuten Vorsprung vor dem Niederländer herausgelaufen. Dritter wurde Oude Benninks Landsmann Erik-Simon Strijk, Jens Kaiser, Fachbachs Mannschaftskollege beim Triathlonteam Mohrenwirt, kam trotz Reifenpanne als Achter ins Ziel.

Kathrin Walther | Kathrin Walther siegt bei der Challenge Almere-Amsterdam

Kathrin Walther siegt bei der Challenge Almere-Amsterdam

Foto >Stephen Pond / Getty Images

Bei den Frauen konnte sich Kathrin Walther nach vielen Führungswechseln auf dem Rad und beim Laufen nach 9:26:11 Stunden mit nur knapp über einer Minute Vorsprung auf Irene Kinnegem aus den Niederlanden durchsetzen. Dritte wurde die Französin Camille Deligny. Mit Beate Görtz (4.), Julia Bohn (5.), Lina-Kristin Schink (6.) und Celia Kuch auf Rang neun zeigten sich die deutschen Profi-Frauen in den Top-Ten sehr präsent.