Der Ironman 70.3 Mallorca 2016 im Praxistest

Die triathlon-Redaktion testet nicht nur Material auf Herz und Nieren, sondern ab sofort in loser Folge auch Rennen - aus Teilnehmersicht. Wir beginnen mit dem Ironman 70.3 Mallorca. Frank Wechsel war dabei.

Von > | 11. Mai 2016 | Aus: SZENE

Medaille

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Die Anreise

Von den meisten großen Flughäfen Deutschlands ist Mallorca in eineinhalb bis zweieinhalb Stunden oft mehrmals täglich zu erreichen. Neben Airberlin sind es vor allem Billigflieger und Chartergesellschaften, die den Flughafen von Palma (PMI) anfliegen. Bei der Reiseplanung sollte man die doch oft sehr unterschiedlichen Bedingungen und Kosten für den Radtransport in die Kalkulation mit einbeziehen. Vom Airport geht es entweder per Busshuttle im Pauschalarrangement oder per Mietwagen nach Alcudia. Mietwagen kosten auf Mallorca ohne Versicherung (die inzwischen in zahlreichen Kreditkartenverträgen enthalten ist - unbedingt vorher checken) teilweise nur zehn Euro pro Tag. Alcudia erreicht man über die Autobahn in gut 45 Minuten, Parkplätze sind im Ort ausreichend vorhanden. Hotelbetten mit Halbpension sind bereits ab 40 Euro zu haben. Mallorca ist Radsportinsel und viele Hotels sind auf Radfahrer gut eingestellt - dennoch sollte man vorher fragen, ob das Rad mit auf's Zimmer darf. Insgesamt kann man eine Mallorca-Triathlonreise als problemlos einstufen - volle Punktzahl!

Insider-Check Anreise: ★★★★★

Alcudia | Die Bucht von Alcudia im Landeanflug.

Die Bucht von Alcudia im Landeanflug.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Und selbst?

Mit Airberlin (und entsprechender Servicecard, die 119 Euro kostet und u. a. innerhalb von 12 Monaten beliebig viele Radtransporte beinhaltet) ging es von Hamburg via München nach Palma (auf dem Rückweg direkt), dann per Goldcar-Mietwagen (für 9 Euro pro Tag gab es einen Ford Focus als Diesel mit 6.000 Kilometern auf dem Tacho und allem technischen Schnickschnack) zum Hotel Bahia d'Alcudia mit triathlonbegeisterter Belegschaft.