Der Ironman 70.3 Mallorca 2016 im Praxistest

Die triathlon-Redaktion testet nicht nur Material auf Herz und Nieren, sondern ab sofort in loser Folge auch Rennen - aus Teilnehmersicht. Wir beginnen mit dem Ironman 70.3 Mallorca. Frank Wechsel war dabei.

Von > | 11. Mai 2016 | Aus: SZENE

Medaille

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Die Wechselzone

Nach dem Schwimmausstieg geht es auf sandigem Untergrund, später überspültem Teppich in Richtung Hauptstraße. Zwischen den Kleiderbeutelständern und in den drei Wechselzelten ist ausreichend Platz, so dass es hier nicht zu Engpässen kommt. 2015 wurden die Sportler hier auf Wunsch mit Sonnencreme eingerieben - sehr löblich, dass der Veranstalter auch an die Gesundheit seiner Teilnehmer nach dem Rennen denkt! In diesem Jahr konnte auf diesen Service mit gutem Gewissen verzichtet werden. Die Wechselzone ist lang und auf den Laufwegen mit Teppich ausgelegt. Überall finden sich Ankerpunkte wie Bauwerke, Bäume und Schilder, um die vorher gemerkte Position des Rades wiederzufinden. Man sollte sich Wege und Position vorher aus beiden Richtungen einprägen. Die Helferschar und der Kampfrichterstab sind ausreichend besetzt, gut gebrieft und trotz des Dauerregens stets freundlich und tapfer. Eine ausreichende Anzahl von Toilettenhäuschen nebst der Stehvariante für männliche Teilnehmer ist auch vorhanden. Hier präsentiert Ironman vom Check-in über die Wettkampfdurchführung bis zum Check-out ohne Schlangestehen Routine und Verlässlichkeit auf allerhöchstem Niveau - volle Punktzahl!

Insider-Check Wechselzone: ★★★★★

Und selbst?

Beim Packen der Wechselbeutel für alle Wetter vorbereitet zu sein, war eine gute Idee. In der zweiten Wechselzone trockene Socken anzuziehen, erwies sich schon nach wenigen Schritten durch knöcheltiefe Pfützen als eher schlechte.