Glück für Greg Welch, Triathleten geschockt

Der frühere Ironmanweltmeister Greg Welch ist dem Bombenanschlag beim Boston Marathon offenbar nur knapp entkommen. Der Australier war gemeinsam mit seiner US-amerikanischen Frau Sian als Zuschauer nach Boston gereist. Als die Bomben gezündet wurden, standen die beiden kaum 100 Meter entfernt.

Von > | 16. April 2013 | Aus: SZENE

Pressekonferenz Ironman Hawaii 2012 - 27 | Greg Welch

Greg Welch

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Noch 15 Minuten vor der ersten Detonation habe er mit seiner Frau Sian an der Stelle gestanden, wo die Bombe explodiert sei, twitterte Greg Welch in der Nacht auf Dienstag um 0:18 Uhr MEZ, also keine drei Stunden nach dem Unglück. "Wir sind in Sicherheit", schrieb der 47-jährige Australier weiter. Etwas später berichtete der Ironman-Weltmeister von 1994, er habe keine hundert Meter entfernt gestanden, als die Bomben explodiert seien.

Die weltweite Anteilnahme ist groß. Auch viele der besten Triathleten der Welt sind schockiert. Wir haben einige Stimmen gesammelt.

Jan Frodeno (Triathlon-Olympiasieger 2008)
"Ein Sportevent bombardieren? Die einzige Sache, die Menschen verschiedener Nationen, Hautfarben und Religionen zusammenbringt? Das widert mich an! Gedanken an alle."

Ronnie Schildknecht (Achtfacher Ironmanchampion)
"Es macht mich sehr traurig, diese Nachrichten vom Boston Marathon zu hören. Das rückt manche Dinge in die richtige Perspektive. Erschreckend, dass so etwas jedem und überall passieren kann."

Leanda Cave (Ironman World Champion 2012)
"Unglaublich traurig. Ich bin mit dem Herzen bei allen Verletzten und den Läufern."

Chrissie Wellington (Vierfache IM-Weltmeisterin)
"Geschockt und traurig über die Explosionen beim Boston Marathon. Meine Gedanken sind bei allen, die davon betroffen sind. Der Sport sollte ein Ort voller Freundschaft, Freude, Feiern, Frieden und Einheit sein. Wir mussen weiterlaufen."

Craig Alexander (Dreifacher Ironmanweltmeister)
"Eine schreckliche Tragödie heute in Boston. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und den großartigen Menschen dieser großartigen Stadt."

Dirk Bockel (Sieger Ironman Regensburg 2012)
"Welch eine Tragödie auf der Finishline des Boston Marathons. Unfassbar, wozu Menschen in der Lage sind. Ein trauriger Tag ..."

Darren Smith (Coach von Anne Haug)
"Trauriger Tag hier in den USA. Die Bomben von Boston sind das traurige Spiegelbild der Menschheit."

Andrew Messick (CEO World Triathlon Corporation)
"Ein Albtraum. Meine Gedanken und Gebete sind bei den Verletzten und Ersthelfern."

ITU Triathlon
"Unsere Gedanken sind bei den guten Menschen beim Boston Marathon. Möge der Sport über diese schreckliche Tragödie siegen."