Daniela Sämmler Noch 172 mal schlafen ...

Szene | 16. Januar 2013
Noch fast ein halbes Jahr. Klingt, als sei es noch ein Weilchen hin bis zum 7. Juli 2013. Aber spätestens, seitdem ein mittlerweile fast zweijähriger Zeitbeschleuniger meinen Tagesablauf und Lebensinhalt bestimmt, weiß ich, wie schnell so ein halbes Jahr vorbei ist. Deshalb finde ich: Der 7. Juli ist eigentlich schon ziemlich bald!
7. Juli 2013. An diesem Tag wollte ich eigentlich mein Langdistanz-Debüt geben: beim Ironman in Frankfurt.
Das war der Plan, den ich kurzentschlossen im August letzten Jahres über den Haufen geworfen und meine erste Langdistanz auf den 30. September 2012 zur Challenge Barcelona vorverlegt habe. Ich bin manchmal ein sehr ungeduldiger Mensch und es hätte mir einfach zu lange gedauert, bis zur nächsten Saison zu warten.
Für dieses Jahr stellte sich nun die Frage: „Frankfurt oder Roth?“ Nicht erst, seitdem ich in Roth das erste Mal live dabei war, weiß ich, dass ich dort unbedingt ganz bald starten muss! Trotzdem ist Frankfurt im Moment das näher liegende Langdistanzrennen für mich.
Die letzten Jahre habe ich immer am Streckenrand gestanden und nicht nur beim Start am Langener Waldsee und auf dem Römer im Ziel Gänsehaut gehabt. Auch, wenn die Stunden und Minuten zwischen Start und Ziel sicherlich nicht ausschließlich von Gänsehaut geprägt sein werden, möchte ich dieses Jahr endlich „mittendrin statt nur dabei“ sein.

"Und? 2013 dann Hawaii, oder?"

Diese Frage wurde mir am Ende der letzten Saison sehr oft gestellt. Wie gesagt: ich bin ein ungeduldiger Mensch, aber sooo ungeduldig dann auch wieder nicht … 2013 stehen dafür viel zu viele andere Rennen auf meiner Liste. Ein kompletter „Wechsel“ auf die Langdistanz soll es nämlich (noch) nicht sein. Der 7. Juli wird auf jeden Fall mein Saisonhöhepunkt. Den Schwerpunkt möchte ich aber nicht auf die Langdistanz legen, auch wenn die Überschrift und das Blog insgesamt diesen Eindruck erwecken könnten. Ich starte viel zu gerne Wettkämpfe, um lediglich auf einen einzigen Tag hinzuarbeiten. Sie sind für mich nicht nur die beste Motivation fürs Training, sondern auch das beste Training für weitere Wettkämpfe. Und da diese schon ganz bald wieder los gehen, ist meine Motivation für das Training gerade bestens!
Ich hoffe, es geht Euch genauso! Bis bald,
Eure Danni