Bock bloggt Seitenwechsel

Szene | 24. Mai 2013
Nach einem meiner letzten Blogs wurde ich von den interessierten Lesern häufig gefragt: „Was machst Du jetzt eigentlich?“ Und bisher bin ich die Antwort darauf noch schuldig geblieben. Aber ich hab’ ja auch gut zu tun...
Denn hinter mir liegt der erfolgreichste Saisonstart aller Zeiten! Ein Ironman-Sieg, der vierte Platz beim Ironman Südafrika und kürzlich der sechste Platz beim Ironman Texas. Dazu der fünfte und der zweite Platz bei den Challenge-Rennen auf Fuerteventura und in Taiwan. Und auch noch ein absolut gelungener Auftritt beim Bundesliga-Rennen in Buschhütten. Klingt komisch? Entspricht aber einigermaßen der Wahrheit.
Um's kurz zu machen: ich bin näher dran am Profi-Sport als je zuvor. Zwar schwimme, fahre und renne ich nicht mehr ganz so schnell wie in den letzten beiden Jahren, aber mein Alltag wird immer noch gleichermaßen von unserem schönen Sport in Anspruch genommen. Und das ist auch gut so!
Mittlerweile studiere ich sogar, aber ich will mich hier mal auf's Wesentliche konzentrieren.
Nicht, dass ihr jetzt denkt, dass ich mich hier mit anderen Federn schmücken möchte. Schließlich bin ich ja bei keinem der oben erwähnten Rennen gestartet. Und auch wenn ich auf meine Saison-Planung schaue – Bundesliga am Schliersee, in Düsseldorf und Hannover, Ironman Germany, Challenge Roth und viele andere Wettkämpfe – bin ich zwar immer mittendrin, aber doch nicht richtig dabei.
Was sich schon mit meinem Praktikum in Hamburg in der triathlon- und tri-mag.de-Redaktion angedeutet hat, ist nun tatsächlich so gekommen. Ich habe die Seiten gewechselt. Von der Startlinie an den Schreibtisch könnte man sagen. Ich bin mittlerweile aber nicht mehr für die Hamburger triathlon-Spezialisten im Dienst. Habe dafür aber die große Ehre im POWER HORSE Triathlon Team für entsprechende Kommunikations- und Medienarbeit verantwortlich zu sein. Gleichzeitig kümmere ich mich um die Pressearbeit bei der Triathlon Bundesliga GmbH.
Das alles ist natürlich sehr spannend und aufregend. Bei einem Profi-Team hinter die Kulissen blicken zu können und so hautnah am Geschehen dabei zu sein fasziniert mich einfach. Timo Bracht, Jan Raphael, Horst Reichel und Georg Potrebitsch machen einem diese Arbeit aber auch sehr leicht – mit den Jungs funktioniert es einfach. Und auch meine Aufgaben für die Triathlon Bundesliga lassen mich wieder aus einem anderen Blickwinkel auf den Triathlon schauen, der mir wieder ganz andere Perspektiven eröffnet.
Ich hoffe, dass ihr euch alle vom POWER HORSE Triathlon Team und der Triathlon Bundesliga gleichermaßen faszinieren lasst wie ich es tue. Und eins ist sicher, wir sehen uns an der Startlinie!
Bis dahin,
Euer Bocki