Todesfall Trauer um Herbert Walchshöfer

Szene | 27. Oktober 2007
Die Triathlonwelt trauert um Herbert Walchshöfer. Der Veranstalter des Langstreckenrennes in Roth verstarb am vergangenen Donnerstag nach langer Krankheit im Beisein seiner Familie.
Herbert Walchshöfer hat die Triathlonszene in Deutschland mitgestaltet wie kaum ein anderer Veranstalter. Zusammen mit Detlef Kühnel hob er in den 80er-Jahren den Langtriathlon-Klassiker in Roth aus der Taufe. Nach der Abgabe des Ironman-Logos vor sechs Jahren nahm er die Verantwortung für das Rennen auf seine Schulter und schuf mit dem großen Rückhalt seiner Familie und Freunde das Challenge-Format, für das er weltweit Anerkennung erntete.
Niemand konnte Herbert Walchshöfer bremsen - außer sein eigener Körper. Ein schweres Lungenleiden machte vor zweieinhalb Jahren eine Lungentransplantation erforderlich, die ihm monatelang schwer zusetzte. Doch schon vom Krankenbett aus schmiedete der Kämpfer Herbert Walchshöfer in seinem unermüdbaren Elan neue Pläne und Strategien - bis zuletzt.
Am Donnerstagmorgen entschlief Herbert Walchshöfer im Nürnberger Nordklinikum friedlich im Beisein seiner Familie. Seiner Frau Alice, seiner Tochter Kathrin und seinem Sohn Felix sowie allen, die Herbert Walchshöfer kannten und schätzten wie wir, gilt unser tiefes Mitgefühl. Die Triathleten in Deutschland haben nicht nur einen Veranstalter verloren. Sie haben einen Menschen verloren, dem nichts wichtiger war, als Träume zu verwirklichen. Seine eigenen, aber vor allem die der Teilnehmer an seinen Rennen.