Steffen Justus war einer von zahlreichen Triathleten, die sich bei den Silvesterläufen zum Jahreswechsel in Szene setzen konnten.

Frank Wechsel / spomedis

Steffen Justus zeigte in Hamburg eine hervorragende Laufform.
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Silvesterläufe Triathleten ärgern die Spezialisten

Szene | 2. Januar 2013
Mit acht Siegen und einigen Podestplätzen sind die deutschen Triathlonprofis ins neue Jahr gestartet. Andreas Böcherer und Kristin Möller gewannen die Silvesterläufe in Britzingen und Nürnberg. Die DTU-Asse Steffen Justus und Gregor Buchholz mussten sich in Saarbrücken nur zwei kenianischen Spezialisten geschlagen geben.
Bevor sie die Sektkorken knallen ließen, haben sich mehrere zehntausende Läufer sportlich aus dem alten Jahr verabschiedet. Bei den Silvesterläufen quer durch die Republik mischten sich traditionell auch einige der besten deutschen Triathleten unters Läufervolk - darunter die Zweite des Ironman Germany und Ironman-70.3-Europameisterin Anja Beranek sowie Olympiateilnehmer Steffen Justus.
Justus forderte in seiner Wahlheimat Saarbrücken gemeinsam mit Kaderkollege Gregor Buchholz zwei junge Kenianer heraus. Keine 20 Sekunden lagen die beiden Afrikaner nach zehn Kilometern vor dem WM-Zweiten von 2010, der in starken 30:45 Minuten Dritter wurde. Buchholz landete weitere 20 Sekunden dahinter auf dem vierten Platz. Die Französin Alexandra Louison wurde bei den Frauen Dritte, Rebecca Robisch landete auf Platz fünf. Im Münchner Olympiapark, wo Robisch zuletzt zweimal gewinnen konnte, setzte sich dieses Mal Ricarda Lisk durch. Die Waiblingerin, die sich 2013 auf den längeren Triathlondistanzen versuchen möchte, siegte in 36:59 Minuten. Etwas weiter nördlich, in Nürnberg, feierten die Triathleten sogar einen Doppelsieg. Die Erlangerin Kristin Möller hatte im Ziel rund 40 Sekunden Vorsprung auf ihre Profikollegin Anja Beranek.
Auch in Bautzen (Maik Petzold), Leipzig (Per Bittner), Lehrte (Justus Nieschlag), Britzingen (Andreas Böcherer) und Griesheim (Nicole Leder & Patrick Lange) gingen die letzten Lauftitel des Jahres an Triathleten. Zweite Plätze verbuchten zudem Katja Konschak beim Silvesterlauf in Erfurt sowie Nicole Leder und Daniela Sämmler in Frankfurt. Natascha Schmitt schaffte in Kempten den Sprung aufs Podium.