Niclas Bock bloggt auf tri-mag.de

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Niclas Bock
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Bock bloggt TriRebels - eine Community für Triathleten

Szene | 8. August 2012
Ich habe ich mir mal wieder Gedanken gemacht, was man so machen könnte, um die Triathlonwelt mit etwas Neuem zu begeistern. An Material gibt es schon alles, was das Ausdauerherz begehrt, zumindest ist mir da nichts mehr eingefallen. Trainingsinnovationen? Davon habe ich keine Ahnung. Und bevor ich Unsinn erzähle, lasse ich das lieber. Aber dann ist mir doch noch etwas eingefallen.
Eine Community für Triathleten. Eine Möglichkeit, wie sich die Triathlonwelt untereinander vernetzen kann, aber zwanglos. Also keinen Teambeitrag, keine Satzung, keine Vereinsmeierei. Dafür die Chance unsere gemeinsame Leidenschaft zu teilen und gemeinsam zu erleben. Herausforderungen zu suchen, anzunehmen und zu bewältigen. Immer sein Bestes geben zu wollen und dabei nicht den Spaß und die Freude zu verlieren. Einfach gesagt: Eine Bühne für die Liebe und Verbundenheit zum Triathlon! 
Dann muss man sich überlegen, was man braucht, um so eine Sache auf die Beine zu stellen. Am Anfang braucht das Kind einen Namen. Es gab einen Haufen Ideen, warum jetzt ausgerechnet „TriRebels“? Weil im Triathlon komischerweise der Einheitsbrei Einzug gehalten hat. Mir ist wichtig, dass man - wenn man sich der Community anschließen will - eine Persönlichkeit ist, ein Typ. Jemand, der einfach mal sagt, was er denkt, dabei aber immer Respekt hat und niemanden verletzt. Ein TriRebel macht eigentlich das, was er für richtig hält, ist dabei sportlich immer fair und kann sich sicher sein, dass bei diesen Eigenschaften die ganze Rebel-Meute hinter einem steht und man die Unterstützung bekommt, die man sucht.

Nun hat das Kind seinen Namen. Jetzt braucht es Wiedererkennungswert, es braucht ein Gesicht – oder besser: ein Markenzeichen. Wie ihr seht ist das die Verbindung der drei Sportarten und dem „R“ebel – der Slogan dazu schimpft sich „TriRebels unlimited“: grenzenlos. Die Flügel sollen die Freiheit symbolisieren, die an erster Stelle steht. Freiheit eben deswegen, weil es kein Verein ist. Man kann frei entscheiden, wie weit man sich in die Community einbringen möchte. Wenn Du nur die Idee cool findest und das Logo magst, dann reicht das schon aus. Wenn Du bei den Events dabei sein oder selbst aktiv werden möchtest und Deine eigenen Visionen mit einbringen willst, noch besser.
TriRebels
©TriRebels
So, das alles ist schön und gut. Aber die Geschichte muss erst mal "die Runde machen". Die Triathlonwelt muss wissen, dass es die TriRebels gibt und was sie überhaupt wollen. Angefangen hat es mit einem facebook-Auftritt, gleichzeitig wurde aber auch schon an der Homepage gefeilt, um eine eigenständige Plattform zu schaffen. Auf der Homepage gibt es die Möglichkeit, sich als Rebel einzutragen und zu sagen: „Hey, da bin ich!“ – für die Leute, die sich mit den oben beschriebenen Werten und Zielen identifizieren können. Seitdem es diese Möglichkeit gibt, sind schon eine Menge Steckbriefe und Fotos bei mir gelandet, da ich aber ein vollkommener „Internet-Nerd“ bin, muss ich noch auf die Hilfe vom Webmaster warten. Aber das kommt in den nächsten Tagen!
Aber das sollte noch nicht alles sein. Mein Ziel ist es, dass man sich auf den Wettkämpfen untereinander erkennt und sich auch unterstützt, wenn man sich bisher noch nicht gesehen hat oder kennt. Das wird erstens über das „3R“-Logo passieren und zweitens über Klamotten, die man nicht übersehen wird. Das Zeug ist in Arbeit, aber wie das eben so ist, wird auch hier noch etwas Zeit benötigt!
Zu guter Letzt kommt der größte und vielleicht wichtigste Teil: die Events. Vorweg nochmal: zwanglos, lockere Atmosphäre, interessante Menschen und viel Spaß. Der ersten beiden TriRebels-Stammtische haben bereits stattgefunden und werden nun regelmäßig angeboten. Beim Stammtisch soll der Abend in Triathlon-Gesellschaft verbracht werden, genau hier entsteht die Vernetzung untereinander. Man kann sich zum Training verabreden, man kann Wetten abschließen, man spricht die gemeinsame Anreise zu einem Wettkampf ab, oder oder oder…
Dazu kommen Underground-Events, wie zum Beispiel das „Death Pedal“ bei dem man sich zum Bike-Sprint trifft oder zum Low-Speed-Contest. Dazu gibt es Musik, der Grill wird angeschmissen und am Ende gibt es (hoffentlich) viele glückliche und zufriedene Gesichter. Man könnte sagen: ein Rock’n’Roll Festival mit sportlicher Betätigung für Triathleten.
Das ist was ich mir erhoffe. Wer Bock drauf hat, schaut mal bei facebook vorbei oder auf der Homepage. Und wenn Du in der Gegend bist, kommst Du einfach mal bei einem der nächsten Events vorbei! 
TriRebels unlimited!

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