ADAC-Studie Wasserqualität: Topnoten für Langen und Leipzig

Szene | 24. Juli 2013
Klarer Fall: Unter den fünf Siegern des aktuellen ADAC-Badegewässer-Tests sind zwei Seen, in die jedes Jahr fast 4.000 Triathleten springen. Sowohl der Langener Waldsee, Startort des Ironman Frankfurt, als auch der Kulkwitzer See, seit 30 Jahren das Herz des Leipziger Triathlons, bekamen das Testurteil "sehr gut".
Zu den Gewinnern gehörten außerdem das Nordufer des Lußsees in München, sowie das Nordufer des Ammelshainer Sees und das Ostufer des Cospudener Sees, die beide in der Nähe von Leipzig liegen. In den genannten Gewässern sei das Risiko, mit krankmachenden Keimen in Berührung zu kommen, sehr gering. Gesucht wurde unter anderem nach "E. Coli"-Bakterien und intestinalen Enterokokken. Keime, die beim Menschen unter anderem Durchfallerkrankungen oder Darmentzündungen auslösen können. Die Testwerte wurden dreimal in der Saison 2012 und einmal zu Beginn der diesjährigen Saison ermittelt.
Testverlierer war das Südufer des Elfrather Badesees in Krefeld. Die Messstelle des Sees wies die vergleichsweise höchste Keimbelastung auf und wurde als „bedenklich“ befunden. Genauso wie der Strandsee Müggelsee in Berlin, das Südufer des Stadtwaldsees in Bremen Horn, das Ostufer des Horstmarer Sees in Lünen, das Strandbad Seifersdorf an der Talsperre Malter in Dippoldiswalde, das Ostufer des Öjendorfer Sees in Hamburg, sowie der Hamburger Stadtparksee und das Nordufer des Baggersees Kirchentellinsfurt (bei Reutlingen).
65 Messstellen an 41 Seen hatte der ADAC in der Nähe von zwölf Großstädten unter die Lupe genommen. Von diesen Messstellen schnitten 20 mit "sehr gut" und 17 mit "gut" ab. 18 Messstellen kamen über ein "ausreichend" nicht hinaus. Zehn Stellen an acht Seen wurden sogar mit dem Urteil "bedenklich" bewertet".