Die Polar M200 im Test

Mit der M200 möchte Polar die technische Hürde für Laufeinsteiger so flach wie möglich halten und nur die nötigsten Funktionen überschaubar anbieten. Wir haben getestet, was die Uhr alles kann.

Von > | 26. Dezember 2016 | Aus: Equipment

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Die M200 von Polar im Test

Um es gleich vorweg zu sagen: Die M200 von Polar ist nichts für Datennerds, die ihre Laufeffizienz und ihre Wattleistung sekundengenau erfahren möchten. Auch Multisportler, die einen Alleskönner am Handgelenk suchen, werden mit dem Funktionsumfang der M200 nicht zufrieden sein. Die M200 soll Gelegenheitssportlern und Einsteigern grundlegende Funktionen bieten und alltagskompatibel sein.

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Die Menge der angezeigten Daten während des Trainings ist überschaubar.

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Zeit, Strecke, Puls

Zu diesen Basis-Funktionen gehört ganz typisch für Polar eine zuverlässige Herzfrequenzmessung. Allerdings wird der Puls nicht über einen Brustgurt gemessen, sondern am Handgelenk. Das funktionierte in der Praxis schnell und die angezeigten Werte waren plausibel. Wem das trotzdem nicht geheuer ist, der kann auch einen Brustgurt via Bluetooth verbinden. Das ist unseres Erachtens allerdings nicht nötig und widerspricht der grundsätzlichen Idee hinter der M200.

Punktabzug gibt es im Test bei der GPS-Funktion: Denn es dauert sehr lange, bis die Uhr ein Signal gefunden hat. Im Optimalfall lässt man die Uhr ein bis zwei Minuten auf der Fensterbank liegen und zieht sie erst an, wenn das Signal da ist. Außerdem ärgerlich: Wenn man nach erfolgreicher GPS-Suche die Sportart wechselt und über einen Indoor-Modus scrollt, fängt das Gerät mit der Suche wieder von vorn an. Die aufgezeichneten Strecken waren in der Analyse am PC oder in der App Polar Flow aber ausreichend genau wiedergegeben.

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Die App "Flow" von Polar erweitert die Funktionalität der M200.

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