Die Verve Loop+ im Test

Kein Kabelsalat beim Laufen: Die Bluetooth-Kopfhörer Verve Loop+ versprechen wenig störendes Gewicht und ein robustes Design. Wir haben den Test gemacht.

Von > | 23. März 2017 | Aus: EQUIPMENT

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Die Technik

Das Koppeln mit einem Android-Smartphone verlief bei den Verve Loop+, die von Motorola kommen, sehr schnell und reibungslos. Musik wurde problemlos wiedergegeben. Unter dem rechten Ohrstöpsel ist ein Headset-Element angebracht mit einem Mikrophon und drei Steuerungstasten für Lautstärke- und Wiedergabesteuerung. Über das Mikrophon kann die Sprachsteuerung des iPhones oder Android-Smartphones genutzt werden. Zusätzlich ist es möglich, eine App für die Kopfhörer herunterzuladen, damit erhält man eine Sprachausgabe für Akkustand und Bedienung. Die App merkt sich außerdem den letzte Standort, an den die Kopfhörer aktiviert waren, das ist nützlich, wenn man sie mal verlieren sollte. Die Tasten des Headsets haben einen guten Druckpunkt und lassen sich gut erreichen. Auch die Akkulaufzeit konnte uns überzeugen, selbst bei längeren Läufen gab es keine Probleme. Dank mitgeliefertem USB-Kabel ist das Aufladen kein Problem.

Für Kopfhörer nicht ganz unwesentlich ist zudem der Klang: Hier ordnen wir die Verve Loop+ im Mittelfeld ein. Für das Heimkino oder den stillen Musikgenuss würden wir ein anderes Gerät empfehlen, doch für den Sporteinsatz ist die Sound-Qualität völlig ausreichend.

Die Sport-Tauglichkeit

Wenig Gewicht und ein robustes Design: Diese beiden Punkte erfüllen die Bluetooth-Kopfhörer voll und ganz. Für die optimale Passform kommen mit dem Verve Loop+ vier Ohrstöpsel und drei Stabilisierer für die Ohrmuschel. Zum Schwimmen sind die Kopfhörer nicht geeignet, sie sind allerdings schweißresistent (Standard IP57). Auch bei hoher Aktivität saßen die Geräte stets sicher im Ohr und der Klang war nie beeinträchtigt.

Die Kopfhörer erfüllen den Standard IP57 und sind damit wasserabweisend und schweißresistent. Die Fixierung für die Ohrmuschel (orange) wird in verschiedenen Größen geliefert.

Die Kopfhörer erfüllen den Standard IP57 und sind damit wasserabweisend und schweißresistent. Die Fixierung für die Ohrmuschel (orange) wird in verschiedenen Größen geliefert.

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Als größter Störfaktor erwies sich im Sport-Test das Verbindungskabel der Kopfhörer: Leider baumelte es beim Laufen ziemlich herum, besonders das Headset-Element ließ sich nicht fixieren. Im Winter ließ sich das Problem lösen, indem das Kabel unter eine Mütze gestopft wurde, das ist im Sommer natürlich nicht mehr möglich.

Fazit

Die Verve Loop+ sind in vielen Bereichen richtig gut: stabil, leicht, gut bedienbar und solide. Allerdings nervte das Kabel bei der Bewegung, besonders beim Headset-Element haben wir uns gefragt, ob man beim Laufen wirklich telefonieren muss. Eine echte Empfehlung sind die Bluetooth-Kopfhörer von Motorola, die zu einem Preis von 89,99 Euro zu haben sind, in jedem Fall für das Indoor-Radtraining, wenn der Kopf relativ unbewegt ist.