Sportbekleidung im Herbst Lichte Momente beim Training

Aus der Branche | 27. September 2012
Der Mensch ist tagaktiv? Quatsch! Die richtige Bekleidung bringt nicht nur Ihre Augen zum Leuchten, sondern macht Sie auch im Dunkeln für andere gut sichtbar.
Zugegeben, sich zum Training aufzuraffen, wenn es draußen dunkel ist, gehört zu den schwierigeren Motivationsaufgaben. Kein Licht bedeutet für unseren Organismus: Ruhezeit. In Phasen mit wenig Tageslicht wie eben im Winter, sind wir deshalb lethargischer, träger. Trotzdem: Sich zur Rad- oder Laufrunde zu überwinden lohnt sich. Denn im Dunkeln sieht selbst die dutzendfach abgegraste Stammstrecke plötzlich ganz anders aus. Ausgetretene Wege werden zu geheimnisvollen Pfaden, erleuchtete Fenster zum Sekundenkino bei einem flüchtigen Blick hinein ins Innere der Zimmer. Und zum Motivator: Sie sind draußen, Sie bewegen sich, während die Menschen dort drinnen faul auf dem Sofa sitzen. Ein gutes Gefühl!

Machen Sie sich sichtbar

Damit das Gefühl die gesamte Runde über gut bleibt und nicht zu ­einem Spießrutenlauf im fließenden Verkehr wird, sollten Sie Bekleidung mit Reflektorelementen tragen. Je mehr, desto besser, denn Dunkelheit beeinträchtigt nicht nur die Sicht, sondern auch die Reaktionszeit von Autofahrern. Am auffälligsten sind Reflektoren im Arm- und Beinbereich, da die Extremitäten in Bewegung sind und sich bewegende ­Objekte die Reflektion verstärken und stärker auffallen.

Auf dem Rad

Da Sie gebeugt auf Ihrem Sportgerät sitzen, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Weste oder Jacke flächige Reflektor­elemente auf dem Rücken und im Brustbereich hat. Überschuhe sind heutzutage ebenfalls häufig mit Leuchtstreifen hinten und an der Seite ausgestattet, reflektierende Aufkleber auf dem Helm erhöhen die passive Sicherheit. Tragen Sie auch im Dunkeln eine Brille, damit Ihre Augen vor Staub und Rollsplitt geschützt sind und durch die Kälte nicht zu tränen beginnen. Die Scheiben sollten hell beziehungsweise klar sein, um die Sicht nicht einzuschränken.

Beim Laufen

Sie können gar nicht genug strahlen. Tragen Sie gegebenenfalls zusätzlich zu ­Ihrer reflektierenden Bekleidung Leucht­elemente an Hand- und Fußgelenken, streifen Sie eine gut sichtbare Weste über. Verzichten Sie darauf, mit Musik zu laufen, auch wenn es Sie noch so motiviert. Durch die Kopf­hörer können Sie herannahende Autos oder Radfahrer vielleicht nicht rechtzeitig wahrnehmen. Wenn Sie im Dunkeln unsicher oder ängstlich sind, suchen Sie sich Strecken aus, die gut beleuchtet sind und die Sie schon kennen. So verringert sich auch die Gefahr, dass Sie in einem Loch oder auf ­einer Bodenunebenheit umknicken und sich dabei verletzen.