Randvoll mit Material: triathlon knowhow Nr. 6 ist ab dem 10. April im Handel

Silke Insel / spomedis

triathlon knowhow Nr. 6 (Material)
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Jetzt neu! triathlon knowhow Nr. 6: Material

triathlon knowhow | 9. April 2013
Richtig Spaß macht Triathlon erst mit gut funktionierendem Material. Und das muss gar nicht immer teuer sein. Mit der neuen triathlon knowhow rüsten wir Sie aus. Für mehr Spaß beim Schwimmen, eine bessere Radperformance und schnelleres Laufen. Für mehr Freude an gutem Material eben.
Immer dasselbe: In ihrem ersten Jahr als Triathlet sind die meisten noch ganz zahm. Bestaunen in der Wechsel­zone ehrfürchtig die Räder der Profis, während sie selbst ein geliehenes Rennrad aus den 90ern einchecken. Körbchen statt Klickpedale, Stahlrahmen statt Karbonhobel. Kein Neo, kein Aerolaufrad, kein Schnellschnürsystem. Muss ja auch nicht sein: Um einen Triathlon zu beenden, braucht man keine Hightech-Ausrüstung. Für den Anfang reichen die Dinge, die Kleiderschrank, Garage und Freunde hergeben: eine Badehose, ein Fahrrad und Sportschuhe, mit denen man ein paar Kilo­meter laufen kann. Wer so ausgerüstet einen Triathlon beendet hat, denkt nicht an Luftwiderstand und Wattzahlen. Der ist erst mal stolz. Völlig zu recht.
Aber die meisten Anfänger wollen nach so einem Rennen mehr. Mehr Triathlon, mehr Training. Mehr von der Gänsehaut auf der Zielgeraden. Mehr Laktat und Adrenalin. Und dann nehmen die Dinge ihren Lauf: Die nun Fortgeschrittenen stellen fest, dass es im See ohne Neopren ganz schön kalt sein kann. Sie sehen, dass ihre Mitstreiter mit Neoprenanzug viel schneller schwimmen. Sie laufen im Training immer längere Strecken – und sind plötzlich genervt von ihren klebenden Baumwollshirts. Funktionskleidung muss her! Ein Neoprenanzug! Und endlich auch ein eige­nes Rad! Was fahren die anderen? Alu oder Karbon? Mit welchem Laufschuh könnte man Zeit schinden? Schnell sind ein paar Hundert Euro investiert, vielleicht auch mehr. Gut investiert, sicherlich – es geht schließlich um Fitness und Gesundheit, bei manchen sogar um eine ganz neue Lebens­einstellung.

Wertvolle Zeit

Ein Triathlet, der besser werden will, muss aber auch Zeit investieren. Wertvolle Zeit – seine Freizeit. Und wer viele Stunden und Leidenschaft in ein ­Hobby steckt, der nimmt irgendwann nicht mehr hin, dass es dann im Rennen am Material scheitert. Profis wissen es am besten: Das Material kann über Sieg und Niederlage entscheiden. Über die Sekunden, die nach dem Schwimmen zur ersten Radgruppe fehlen. Über den Zustand, in dem man nach 180 Kilometern vom Rad steigt. Über die Motivation beim abschließenden Marathon. Nur mit gutem Material kann man natürlich keinen Ironman gewinnen. Aber mit schlechtem kann man ihn verlieren. Für Hobbyathleten gilt das Gleiche, wenn auch eine Nummer kleiner: Wenn beim Schwimmen Wasser in die Brille läuft oder der Neoprenanzug bremst, weil er nicht richtig passt, dann ist das nicht nur ärgerlich, sondern Trainingszeitverschwendung. Hat man dafür etwa den ganzen Winter an seiner Schwimmtechnik gefeilt? Wozu die vielen Sonntage ohne die Familie, wenn im Rennen beim Radfahren die Schaltung hakt, weil man sie schlecht gewartet hat?
Nicht zuletzt sind Triathleten auch deshalb als „Materialfreaks“ bekannt, weil sie sich einem nicht entziehen können: der Ästhetik. Kein Wunder – es gibt Triathlon­bikes, die haben Designpreise gewonnen. „Schön“ sind auch die Geräusche: das Klicken einer hochwertigen Nabe im ­Freilauf. Das Wummern der Scheiben­räder. Das Geräusch, das man eben nicht hört, wenn eine gut geschmierte Kette aufs nächste Ritzel springt.

Clever kaufen

Gutes Material beugt sogar Verletzungen vor. Aber nur, wenn es zu Ihnen passt: So wird ein übergewichtiger Laufanfänger mit einem flachen Wettkampfschuh sicher nicht glücklich, sondern eher zum Knie-Patienten. Genießen Sie also den Shopping­rausch, aber seien Sie auch kritisch. Rüsten Sie auf, aber behalten Sie im Hinterkopf, dass billig auf Dauer teuer sein kann. ­Lassen Sie sich mitreißen vom Materialwahn. Aber kaufen Sie clever. Wir helfen Ihnen dabei - mit der neuen Ausgabe von triathlon knowhow, die voller wichtiger Materialtipps steckt. Für Einsteiger und Ahnungslose, für Karbonfans und Materialfreaks.
DIE KAPITEL DIESER AUSGABE
 
1. Schwimmen
Eine Badehose, eine Schwimmbrille, eine Badekappe – das reicht doch wohl zum Schwimmen, oder? Stimmt eigentlich. Aber irgendwie auch wieder nicht. Denn gerade für Triathleten gibt es jede Menge nützliche Extras, die das Schwimm­training abwechslungsreicher und effektiver machen. Und dann wäre da ja auch noch die Sache mit dem Open-­Water-Swimming und den Neoprenanzügen. Lassen Sie sich also nicht ins kalte Wasser werfen!
 
2. Radfahren
Zeitfahrboliden aus Karbon, aerodynamische Anbau­teile und Laufräder, die ein Vermögen kosten – keine andere Disziplin bietet Ihnen beim Aufrüsten so viele Möglichkeiten wie das Radfahren! Wir kleiden Sie ein, machen Ihren Renner zum Zeitfahrrad und montieren Ihnen die richtigen Komponenten. Lassen Sie sich mitreißen vom Tuning-­Wahn und geben Sie auf dem Rad richtig Gas! Plus: Tipps zum Thema Computer, Brillen und Wattmessung.
 
3. Laufen
Mal ehrlich: Die beste Laufausrüstung ist die, die Sie am wenigsten ­spüren. Das weiß jeder, der auch nur einen Kilometer zu viel in scheuernden Socken oder drückenden Schuhen gerannt ist. Dass sich Ihre Ausrüstung beim Laufen am besten gar nicht bemerkbar macht, heißt aber noch lange nicht, dass das Material dafür nicht wichtig wäre. Lesen Sie alles über die optimale Bekleidung, den Laufschuhkauf, Pulsuhren und andere Trainingstools.
 
4. Wettkampf
In einem Triathlonrennen muss Material vor allem eines: funktionieren. Und zwar ohne zu bremsen, zu quietschen oder zu stören. Ohne unnützer Ballast zu sein. Welche Tuningteile schneller machen, welches Outfit zu welcher Streckenlänge passt und was Sie am Renntag alles einpacken müssen, zeigen wir Ihnen in diesem Kapitel. Plus: Tuning-Tipp Aero­helm – und warum Sie gerade mit ­einem solchen Kopfschutz Haltung wahren müssen.
 
5. Athletik
Flexibilität, Koordination und Rumpfkraft sind für gute Leistungen im Triath­lon unerlässlich. Alle drei kann man auch ohne Geräte verbessern. Mit ein bisschen Spielzeug macht Athletiktraining aber viel mehr Spaß! Plus: Slingtraining, Slacklining und zehn Tipps, mit denen Sie garantiert ein ­gutes Fitness­studio finden.

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