Fight for your ride!

Wer in der zweiten Jahreshälfte ständig mit sich kämpfen muss, weil die Lust auf lange Ausfahrten fehlt, der darf sein Radtraining durchaus ein wenig anpassen.

Von > | 23. Juli 2014 | Aus: TRAINING

Radtraining im Sommer | Radtraining bei Bad Zwischenahn mit tt-Model Christian Hörper

Radtraining bei Bad Zwischenahn mit tt-Model Christian Hörper

Foto >Sina Horsthemke / spomedis

Zum Saisonstart haben Sie ­Kilometer um Kilometer gesammelt, sind dick eingepackt stundenlang bei teilweise kühlem oder nassem Wetter nach der Arbeit im Dunklen durch die Gegend geradelt. Damit haben Sie nicht nur Durchhaltevermögen bewiesen, sondern auch die Grundlage für eine erfolgreiche Triathlonsaison gelegt.

Sieben Tipps für Radfahrer

Und jetzt, wo das Wetter schön ist und die Tage lang sind, fehlt Ihnen die Motiva­tion für noch mehr lange Touren? Oder die Zeit? Die gute Nachricht: Das macht nichts. Fast nichts zumindest. Denn wenn Sie unsere Tipps beherzigen, können Sie Ihre Form auch mit weniger Zeitaufwand halten – oder sogar weiter ausbauen.

1. Gönnen Sie sich Erholung! Schalten Sie einen Gang runter. Nach Wettkämpfen, harten Intervalleinheiten oder auch, wenn Sie sich länger ausgebrannt und schlapp fühlen, bringt Sie die nächste und übernächste Trainingseinheit nicht mehr weiter. Weder körperlich noch im Kopf. Lassen Sie das Training lieber sausen, als dass der Sport zur mentalen Belastung wird. Wenn Sie richtig Lust auf Sport haben, ist eine Einheit ohnehin um ein Vielfaches effektiver, weil Sie sich dann meist technisch viel besser bewegen.

2. Sorgen Sie für Abwechslung. Variieren Sie Ihr Radtraining. Fahren Sie in den Bergen, wenn Sie sonst im Flachen unterwegs sind – oder umgekehrt. Treffen Sie Freunde zum gemeinsamen Radeln inklusive Ortsschild­sprints, wenn Sie sonst allein fahren. Fahren Sie einen Anstieg schnell hoch oder im Flachen mit Vollgas auf dem Aero­lenker, wenn Ihnen danach ist. Werfen Sie Ihren Trainingsplan nicht komplett über den Haufen, aber vergessen Sie ihn ruhig mal für einen Tag. Nichts killt die Motivation so schnell und nachhaltig wie das Gefühl, trainieren zu „müssen“.

3. Fahren Sie mit Köpfchen. Lassen Sie sich bei der Fahrt schöne Momente aus einem Rennen oder ­einer Trainingsausfahrt durch den Kopf gehen. Oder visualisieren Sie ...

Alle weiteren Tipps finden Sie in unserer Zeitschrift triathlon training Nr. 46, die jetzt im Handel ist. Hier gibt es eine kostenlose Leseprobe: