Welcher Neo passt zu Ihnen? So finden Sie den Richtigen

Training | 11. Februar 2013
Der Saisonstart rückt näher - die Form wird langsam besser. Doch früher oder später sollten Sie sich auch mit ihrem Material beschäftigen. Der beste Freund für die erste Disziplin ist für viele der Neoprenanzug. Und wie beinahe überall sind die Produktpaletten der Hersteller mit Einsteiger-Modellen, Mittelklasse-Anzügen, Profi-Equipment und den entsprechenden Preisen gefüllt. Sie fragen sich immer noch, welcher am besten zu Ihnen passt? Wir helfen Ihnen bei der Suche nach der Antwort.
Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Neoprenanzug sind, sollten Sie sich zunächst die grundlegende Frage stellen, wofür Sie diesen brauchen. Steht die erste Triathlon-Saison Ihrer Ausdauer-Karriere bevor, muss es nicht gleich das Top-Modell des Premium-Herstellers sein. Sollten Sie aber mit Ambitionen auf eine neue Bestzeit oder gar die Hawaii-Qualifikation in ihre Rennen starten, kann es sich tatsächlich lohnen, einige Euro mehr in die schwarze Gummihaut zu investieren.

Effizienz steigern, Technik bewahren

Gerade für schwächere Schwimmer oder Athleten, die Schwierigkeiten mit der richtigen Wasserlage haben, kann ein Anzug mit einem verstärkten Rumpfbereich eine große Hilfe sein. Durch den verbesserten Auftrieb müssen Sie weniger Energie dafür aufbringen, optimal im Wasser zu liegen. Außerdem können Sie mit dem erzeugten Vortrieb eine längere Strecke durch das Wasser gleiten, wodurch also die Effizienz, der eingesetzten Kraft, steigt. Für gute Schwimmer muss es hingegen ein Anzug sein, der die gute Wasserlage nicht verfälscht und den Athleten nicht in ein falsches Bewegungsmuster drückt. Lassen Sie zum Beispiel von Trainingskollegen oder einem Trainer am Beckenrand ihre Stärken und Schwächen bei der Schwimmtechnik analysieren erklären, damit Sie wissen, was Ihr neuer Anzug „leisten“ muss.
Dann können Sie mit der Suche beginnen. Um diese möglichst vielseitig zu gestalten, sollten Sie bei einem der vielen Neopren-Testschwimmen vorbeischauen. Mittlerweile gibt es in Deutschland ein flächendeckendes Angebot aller großen Anbieter. Dort können Sie – meist kostenlos – alle Modelle zur Probe schwimmen und außerdem das ein oder andere Schnäppchen machen, da direkt vor Ort häufig Sonderkonditionen angeboten werden. Außerdem steht dort fachkundiges Personal bereit, das Sie umfassend beraten kann.

Materialschlacht - Muss das sein?

Häufig sind die günstigen Einsteiger Neopren-Anzüge mit dickerem und weniger flexiblem Material gefertigt, wodurch Sie in Ihrer Bewegungsfreiheit – vor allem im Schulterbereich – eingeschränkt sind. Die teuren und vermeitlich hochwertigeren Anzüge zeichnen sich hauptsächlich durch dünnes und extrem flexibles Material aus, wodurch nicht nur eine optimale Passform gewährleistet wird. Der Großteil aller Hersteller verwendet mittlerweile sogenannte Panels, die an den Unterarmen in den Anzug eingearbeitet werden. Dabei handelt es sich um Verstärkungen, mit deren Hilfe das Abdruckmoment am Wasserwiderstand erhöht werden soll. Von diesen Panels werden Sie aber vor allem dann profitieren, wenn Sie ohnehin eine gute Schwimmtechnik umsetzen und dieses Gimmick somit wirklich nutzen können.
Tipp: Den großen Neopren-Test, interessante Infos zur aktuellen Entwicklung und alles was Sie über das Schwimmen im Freiwasser wissen sollten, lesen Sie in triathlon Nr. 109, die ab dem 20. Februar 2013 im Zeitschriftenhandel oder im spomedis-Shop erhältlich ist.