Auch beim Sonnenschutz gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Frank Wechsel

Auch beim Sonnenschutz gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Bilder 1/1

Gefährliche Strahlen So schützen Sie sich vor Sonnenbrand

Training | 12. Juli 2012
Wer kommt nicht gern braungebrannt aus Urlaub oder Trainingslager wieder? Braun sein ist schön – rote Haut eher weniger. Deshalb ist es gut zu wissen, wie ein Sonnenbrand entsteht und wie Sie vorbeugen können.
Gefährlich am Sonnenlicht sind vor allem seine ultravioletten Strahlen, speziell die kurzwelligen UV-B-Strahlen. Sie schädigen spezielle Moleküle in den Hornhautzellen, die über eine Reaktionskette eine lokale Entzündung der Haut auslösen. Typische Symptome eines solchen Sonnenbrands: Hautröte, verstärkte Durchblutung (Überwärmung), Austreten von Gewebeflüssigkeit und dadurch unter Umständen sogar Blasenbildung. Langfristig kann Sonnenbrand zu Hautkrebs führen, der sich aber erst Jahre nach der Verbrennung bemerkbar macht.

Vorbeugen lohnt sich

Je südlicher und je höher Sie in Europa kommen, desto stärker ist auch die Sonneneinstrahlung. Vor allem zwischen 11 und 15 Uhr sollten Sie auf ausreichenden Sonnenschutz achten, da um diese Zeit die Sonneneinstrahlung besonders stark ist. Je nach Hauttyp sollten Sie Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 15 bis 50 auftragen. Achten Sie auch auf Ihre Kleidung: Sie kann sowohl einen guten als auch einen schlechten UV-Schutz haben. Bei einigen Kleidungsstücken gibt das Label Auskunft über den Lichtschutzfaktor.
Sollten Sie trotz allem einen Sonnenbrand bekommen, können Sie ihn mit kühlem Wasser behandeln und/oder eine kühlende Lotion auftragen. Außerdem sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Aktuelle Ausgaben