Trotz 6.000 Tonnen Last Marathon schadet nicht

Wissenschaft | 5. September 2012
Ein Marathonlauf ist für viele Triathleten ein willkommener Abschluss der Wettkampfsaison. Und trotz hoher Belastung müssen sie anscheinend nicht um ihre Gelenke fürchten.

Was hat ein Marathonlauf mit dem Eiffelturm zu tun? Er wiegt fast so schwer wie das Pariser Wahrzeichen. Jedenfalls für Ihre Knie: Während der 42,195 Kilometer langen Strecke belastet ein Läufer seine Kniegelenke mit einem ­addier­ten Gewicht von fast 6.000 Tonnen. Eine so unvorstellbare Zahl, dass Dr. ­Wolfgang Krampla, Radiologe und Privatdozent vom Donauspital Wien, auf der Pressekonferenz des 92. Deutschen Röntgenkongresses den Vergleich mit dem Eiffelturm anbrachte: Der wiegt 7.300 Tonnen. Dem Gelenk, den Knochen und der Muskulatur schade Marathonlaufen trotzdem nicht, sagt Krampla nach Untersuchungen im Magnetresonanz-Tomografen (MRT) – vorausgesetzt, die Trainingsbelastung überschreite davor nicht 80 Wochenkilometer und der Läufer lasse sich ausreichend Zeit zur Regeneration.