Probanden beim Ironman 70.3 Kraichgau gesucht

Die "Wasservergiftung" - eine Unterversorgung mit Natrium - ereilte zahlreiche Athleten bei den Hitzerennen im vergangenen Sommer. Der Ironman 70.3 Kraichgau plant in diesem Jahr deshalb eine umfassende Studie während des Rennens und sucht dafür noch über 30 Teilnehmer, die sich untersuchen lassen.

Von > | 7. März 2016 | Aus: Training

Sebastian Kienle | Sebastian Kienle

Ironman Germany in Frankfurt 2015, Sebastian Kienle auf der Laufstrecke

Foto > Nis Sienknecht / spomedis

Ist der Natriumgehalt im Blut zu niedrig, spricht man von Hyponatriämie - ein Zustand, der gerade im Ausdauersport und bei hohen Temperaturen bei fehlender oder mangelhafter Zufuhr von Flüssigkeit, Nährstoffen und Mineralien auftreten kann. Der heiße Sommer 2015 zeigte bei vielen Rennen, dass es sinnvoll sein kann, sich intensiver mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Aus diesem Grund führt der Ironman 70.3 Kraichgau beim diesjährigen Rennen am 5. Juni zusammen mit dem Zentrum für Sportmedizin und Leistungsdiagnostik der Sankt-Rochus-Kliniken in Bad Schönborn eine wissenschaftliche Untersuchung durch. Gesucht werden dafür noch über 30 Athleten, die am Ironman 70.3 Kraichgau 2016 teilnehmen und umfassende Auskunft über ihren Flüssigkeits- und Mineralhaushalts während des Rennens bekommen wollen.

Alle genauen Informationen zum Ablauf der Untersuchung gibt es hier.

Für Zusagen und bei Interesse kontaktieren Sie Oberarzt H. Notheisen (E-Mail: h.notheisen@sankt-rochus-kliniken.de) und den Ironman 70.3 Kraichgau (E-Mail: kraichgau70.3@ironman.com).