Warm-up Weniger ist mehr
Länger als 30 Minuten sollte Ihr Aufwärmprogramm vor einem Wettkampf möglichst nicht dauern. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie ermüdet ins Rennen starten und nicht Ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen können, warnen Wissenschaftler aus Calgary (Kanada). Sie hatten Radfahrer verschiedene Warm-up-Programme absolvieren lassen und die jeweiligen Auswirkungen anschließend bei Sprinttests auf dem Ergometer (Wingate-Test) ermittelt. Die Muskelspannung war nach dem klassischen Aufwärmprogramm, das rund 50 Minuten dauerte und einige Sprints beinhaltete, deutlich niedriger als bei dem verkürzten Warm-up, das aus 15 Minuten Belastung und nur einem Sprint bestand. Im Wingate-Test erreichten die Fahrer, die sich nur kurz aufgewärmt hatten, zudem deutlich bessere Spitzenleistungen. Die Ergebnisse sind im „Journal of Applied Physiology“ veröffentlicht worden.









