Noch 83 Tage: Alle Hamburg-Sieger im Überblick

Mutige Alleingänge, faustdicke Überraschungen, packende Sprintentscheidungen. In zwölf Jahren Hamburg Triathlon haben die Fans an der Alster schon fast alles gesehen, was den Triathlon ausmacht. Meistens mittendrin: die besten deutschen Athleten. Kein Wunder, dass sie in Hamburg bisher die meisten Sieg abgeräumt haben.

von | 28. April 2013 | Aus: Special

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Hamburg Triathlon 2008

Foto > Frank Wechsel / spomedis

Die Kanadierin Jill Savege und Greg Bennett aus den USA trugen sich vor fast zwölf Jahren als erste ins Siegerbuch des Hamburg Triathlons ein. Seitdem eroberten 15 weitere Topstars den Prestigeträchtigen Titel in der Hansestadt. Mit fünf Heimsiegen führen die deutschen Athleten das inoffizielle Medaillenranking von Hamburg an. Nach dem Doppelschlag von Anja Dittmer (2002 & 2003) lief Daniel Unger 2007 zum WM-Titel - und nur ein Jahr später gemeinsam mit Ricarda Lisk sogar zum Doppelsieg für die Gastgeber. Zuletzt dominierten die Australier die Rennen der World Triathlon Series. Emma Moffatt gewann 2009 und 2011. Im gleichen Jahr triumphierte auch ihr Lebensgefährte Brad Kahlefeldt. Im Sommer 2012 schaffte Erin Densham den insgesamt dritten Sieg für die Frauen aus Down Under. Neben Dittmer, Unger und Moffatt haben auch die Portugiesin Vanessa Fernandes (2006 & 2007) sowie Javier Gómez (ESP, 2006 & 2010) zwei Siege auf ihrem Hamburg-Konto.

Die kuriosesten Finishs erlebten die Zuschauer 2005 und 2011: vor acht Jahren endete der Zielsprint zwischen den Schweizern Reto Hug und Sven Riederer mit dem Sieg des Tschechen Filip Ospaly. Die beiden Eidgenossen gingen Meter vor dem Ziel sogar zu Boden. Im offiziellen Ergebnis werden die drei Erstplatzierten mit der gleichen Zeit angegeben. 2011 sorgten drei Australierinnen für ein Phänomen, dass in Zeitungen später als "Emmazing" gefeiert wurde. Moffatt, Jackson und Snowsill toppten ihren Dreifachsieg noch damit, dass sie alle auf den Vornamen Emma hören.

Alle Hamburg-Sieger im Überblick

Frauen Männer

2002

Jill Savege (CAN)

Greg Bennett (USA)

2003

Anja Dittmer (GER)

Andrew Johns (GBR)

2004

Anja Dittmer (GER)

Rasmus Henning (DEN)

2005

Samantha Warriner (NZL)

Filip Ospaly (CZE)

2006

Vanessa Fernandes (POR)

Javier Gómez (ESP)

2007

Vanessa Fernandes (POR)

Daniel Unger (GER)

2008

Ricarda Lisk (GER)

Daniel Unger (GER)

2009

Emma Moffatt (AUS)

Jarrod Shoemaker (USA)

2010

Lisa Nordén (SWE)

Javier Gómez (ESP)

2011

Emma Moffatt (AUS)

Brad Kahlefeldt (AUS)

2012

Erin Densham (AUS)

Richard Murray (RSA)

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