Geplante Teilstrecke mal zwei: Um einen Triathlon erfolgreich zu finishen, ist weniger Training als Sie denken.

Nis Sienknecht / spomedis

... doch der wird schnell hinter sich gelassen - heute gibt es Iso statt Uzo!
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Der große Hamburg-Countdown Noch 93 Tage: Genug ist genug

Hamburg | 18. April 2013
Noch haben Sie ein paar Wochen Zeit, sich fit zu machen - für Ihren großen Auftritt beim Hamburg Triathlon 2013. Doch gerade unter Einsteigern kursieren die wildesten Trainingstheorien. Bringt viel wirklich immer viel und ist schneller immer besser? Wir klären auf.
Die Anmeldebestätigung für die Volksdistanz flattert in die Mailbox, und mit ihr beginnen die Nerven zu zittern: „Schaffe ich drei Disziplinen hintereinander?“ Das Rechnen beginnt, wie schnell man wo sein müsste, um nicht als Letzter durchs Ziel zu taumeln – und dann wird wild drauflos trainiert. Bis einen Atemnot, Laktat oder im schlimmsten Fall eine Verletzung bremsen. Bleiben Sie ruhig!

Formel: Geplante Strecke mal zwei

Um einen Triathlon zu finishen, ist weniger Training nötig als Sie denken. Eine brauchbare Faustformel lautet „geplante Teilstrecke mal zwei“. Das bedeutet für die Hamburger Jedermann-Distanz: Sie steigern sich langsam auf 1.000 Meter Schwimmen pro Woche, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Beginnen Sie entspannt. Erst, wenn diese Umfänge beschwerdefrei zu realisieren sind, können Sie, wenn Sie möchten, in kleinen Schritten das Tempo erhöhen. Wer ein wenig auf die Zeit schielt, kann in den letzten Wochen auch Koppeltrainings einbauen, um den Wechsel zwischen den verschiedenen Sportarten zu üben: Stellen Sie Ihre Laufschuhe in der Garage bereit und traben Sie nach dem Radtraining einen oder zwei Kilometer. Bei zwei Einheiten am Tag immer zuerst die härtere oder technisch/koordinativ anspruchsvollere angehen.