Boris Stein: Über Südafrika und Heilbronn nach Hawaii

Nach Nils Frommhold und Daniela Ryf bekommt der Ironman Südafrika mindestens noch einen dritten prominenten Starter: Auch Boris Stein hat erklärt, das Rennen in Port Elizabeth angehen zu wollen. Danach zieht es den Rheinland-Pfälzer nach Europa.

Von > | 13. Februar 2017 | Aus: SZENE

Foto >Michael Rauschendorfer

Mit einer Langdistanz im April will Boris Stein den Hawaii-Sack für die anlaufende Saison frühzeitig zumachen: Nach Nils Frommhold und Daniela Ryf hat nun auch der Eitelborner erklärt, den Ironman Südafrika fest in der Agenda stehen zu haben. Am 2. April geht es in Port Elizabeth um die afrikanischen Kontinentalmeisterschaften - es wird im laufenden Kalenderjahr die zweite Ironman-Startmöglichkeit über die volle Distanz nach dem Ironman Neuseeland Anfang März sein. Stein hat den Weg über Südafrika zum Ironman Hawaii schon im vergangenen Jahr erfolgreich getestet, obwohl es in Südafrika für ihn nicht perfekt lief: Er habe "die Minimalanforderung 'gib alles' nicht erfüllt", urteilte Stein nach seinem fünften Rang über sich selbst, ehe er die Zusammenarbeit mit der Mentaltrainerin Ute Simon-Adorf (mehr zu ihr lesen Sie in triathlon 147) begann.

Glückt in Südafrika die Hawaii-Qualifikation, für die Stein nach seinem siebten Rang auf Big Island im vergangenen Jahr beste Voraussetzungen hat, setzt der 32-Jährige offenbar auf mehrere Mitteldistanzstarts in der Sommersaison. Auch dieses Vorgehen hat Stein im vergangenen Jahr erfolgreich erprobt. Das Challenge-Rennen "The Championship" in der Slowakei am 3. Juni und die Challenge Heilbronn 15 Tage später hat Stein bereits in seinem Rennkalender stehen. Ob und welche Rennen bis zum Ironman Hawaii außerdem noch dazukommen könnten, hat er noch nicht erklärt und wird vermutlich auch von seinem Abschneiden in Südafrika abhängen.