McMahon beeindruckt beim Ironman Lake Placid

Brent McMahon scheint in Form zu sein: Beim Ironman Lake Placid siegte der Kanadier nicht nur mit jeder Menge Vorsprung, sondern brach gleichzeitig auch noch drei Rekorde.

Von > | 24. Juli 2017 | Aus: SZENE

Nach 8:14:04 Stunden überquerte McMahon die Ziellinie - Streckenrekord!

Nach 8:14:04 Stunden überquerte McMahon die Ziellinie - Streckenrekord!

Foto >FinisherPix.com

Mit einer außergewöhnlichen Leistung hat der Kanadier Brent McMahon den Ironman Lake Placid für sich entschieden. Der 36-Jährige lieferte in allen Disziplinen eine starke Performance ab und stellte bei seinem Sieg gleich drei Rekorde auf einmal ein. Mit seiner Endzeit von 8:14:04 Stunden brach McMahon den alten Streckenrekord, der 13 Jahre zuvor aufgestellt wurde, um satte neun Minuten (8:23:12 Stunden, Simon Lessing (GBR)). Und damit nicht genug: Die Rad- und Laufstrecken beim Ironman Lake Placid sind für ihren hohen Schwierigkeitsgrad bekannt. Mit 2100 Höhenmetern auf den 180 Radkilometern gehört die Radstrecke zu den anspruchsvollsten der Ironman-Serie. McMahon absolvierte die zweite Disziplin in Lake Placid schneller als jeder Athlet vor ihm: 4:35:25 Stunden brauchte der Kanadier, bevor er in die Laufschuhe wechselte. Dort ging seine Rekordjagd weiter. Mit fast 500 Höhermetern für den Marathon ist die Laufstrecke ebenfalls eine der härtesten, die man außerhalb von Extremrennen auf einer Langdistanz finden kann. In unheimlich schnellen 2:43:51 Stunden spulte McMahon die beiden 21,1 Kilometer langen Runden ab - und ergatterte somit den Laufstrecken-Rekord. Dabei lief der 36-Jährige elf Minuten schneller als Justin Daerr (USA), der die zweitschnellste Laufzeit des Tages verbuchen konnte. 

Auf Gesamtplatz zwei landete der US-Amerikaner Andy Potts, der gemeinsam mit McMahon nach gut 50 Minuten aus dem Wasser kam. Auf dem Rad blieb Potts bis kurz vor Schluss sogar an seinem kanadischen Konkurrenten dran, hätte mit seiner Radzeit von 4:36:00 sogar auch den alten Radstrecken-Rekord gebrochen wäre McMahon nicht schneller gewesen. Beim Marathon musste Potts seinem starken Radleistung allerdings wohl etwas Tribut zollen. Mit 3:05:50 Stunden für den Marathon lief er 22 Minuten langsamer als der Tagessieger. Trotzdem reichte der große Vorsprung nach dem Radfahren aus, um den Drittplatzierten Justin Daerr im Ziel bis auf acht Minuten zu distanzieren. 

Name

Land

Gesamt

3.8 km Swim

180 km Bike

42.2 km Run

1

Brent McMahon

CAN

8:14:04

50:12

4:35:25

2:43:51

2

Andy Potts

USA

8:37:46

50:10

4:36:00

3:05:50

3

Justin Daerr

USA

8:45:40

55:54

4:50:00

2:54:46

4

Gregory Close

USA

8:57:09

59:54

4:51:58

3:00:35

5

Lucas Pozzetta

USA

9:02:55

51:08

4:58:23

3:06:37

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