Buschhütten schafft den König ab

Andreas Böcherer und Carina Brechters sollen die letzten Könige von Buschhütten gewesen sein. Nach 30 Auflagen beerdigt das Organisationsteam die Monarchie und will ab 2017 mit einem neuen Rennkonzept durchstarten.

Von > | 21. November 2016 | Aus: Szene

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Foto > DTU / Jo Kleindl

Als "Champions-Race" machte Buschhütten jahrelang zu Saisonbeginn Schlagzeilen: Hier trafen auf einer schnellen, windschattenfreien Kurzdistanz einige der besten Kurz- auf einige der besten Mittel- und Langdistanz-Triathleten und kämpften um die Krönung zum Buschhüttener "König". Ein zwischenzeitlicher Konzeptwechsel hin zur Triathlon-Bundesliga hatte der Veranstaltung aber bereits zugesetzt - und nach dem 30. Jubiläum, das das Organisationsteam um den langjährigen Veranstaltungschef Rainer Jung in diesem Jahr wieder im alten Erfolgsformat durchführte, soll nun wohl endgültig Schluss sein mit dem klassischen Triathlonrennen in Buschhütten. An die Stelle des Triathlons im Mai treten ein Swim & Run und ein Teamstaffel-Rennen am 3. September, erklärte das Organisationsteam.

Ein ähnliches Format wie beim Hamburger Triathlon, wo seit mehreren Jahren die vier besten Kurzdistanz-Athleten jeder Nation nacheinander einen Mini-Triathlon absolvieren und dadurch am Ende der "Mixed Relay"-Weltmeister gekrönt wird, soll es künftig auch in Buschhütten geben - dann sogar mit Deutscher Meisterschaftswertung, wie derwesten.de schreibt. Jung und sein Team setzen dabei auch darauf, dass dieses Format durch eine mögliche Aufnahme in das Olympia-Programm im kommenden Jahr einen Schub erhält. Über jeweils 300 Meter Schwimmen, 5,4 Kilometer Radfahren und 1,25 Kilometer Laufen soll das Teamevent führen, bis zu 16 Mannschaften sollen um die Meisterschaftstitel kämpfen. Welche Teams dort starten dürfen, wurde bislang nicht kommuniziert. Dagegen soll der neue Swim & Run wohl eher auf den Breitensport ausgerichtet sein.