Die Challenge Herning im Praxistest

Die Challenge Herning war 2017 Austragungsort der ETU-Europameisterschaft. Wir waren als Teilnehmer mit dabei und bewerten das Rennen im Insider-Check.

Von > | 20. Juni 2017 | Aus: SZENE

Die erste Wechselzone liegt direkt am See Fuglsang, in dem geschwommen wird und offenbart eine tolle Atmosphäre.

Die erste Wechselzone liegt direkt am See Fuglsang, in dem geschwommen wird und offenbart eine tolle Atmosphäre.

Foto >Challenge Herning

Laufen

Hernings Innenstadt verwandelte sich zeitweise während des abschließenden Halbmarathons zu einem echten Hexenkessel. Absolviert wurden insgesamt vier Laufrunden. Auf jeder Runde gab es drei Verpflegungsstationen und zwei Hot-Spots. Einer davon lag mitten in der Innenstadt, wo eine Vielzahl von Zuschauern rechts und links an den Absperrungen standen und ordentlich Lärm machten. Der zweite Hot-Spot lag weiter außerhalb, etwa 500 Meter vor dem Wendepunkt. Dort warteten Helfer mit Megafon und peitschten die Athleten noch einmal mit ordentlich Lärm nach vorn. Eine Besonderheit der Laufstrecke: In jeder Runde wurde durch eine abgesperrte Bibliothek gelaufen, was man auch nicht alle Tage erlebt und ein witziges Erlebnis war. Außerdem ging es durch einen stockdunklen Tunnel und eine Tiefgarage hoch in die Fußgängerzone der Innenstadt und am Anfang jeder Runde über eine steile Brücke. Trotz der vier Runden war die Laufstrecke sehr abwechslungsreich, hatte genügend Verpflegungsstationen und viele Zuschauer, weshalb es hier die volle Punktzahl gibt.

Laufen: ★★★★★

Hernings Innenstadt war am Wettkampftag gut besucht.

Hernings Innenstadt war am Wettkampftag gut besucht.

Foto >Tony Ball