Die Challenge Herning im Praxistest

Die Challenge Herning war 2017 Austragungsort der ETU-Europameisterschaft. Wir waren als Teilnehmer mit dabei und bewerten das Rennen im Insider-Check.

Von > | 20. Juni 2017 | Aus: SZENE

Die erste Wechselzone liegt direkt am See Fuglsang, in dem geschwommen wird und offenbart eine tolle Atmosphäre.

Die erste Wechselzone liegt direkt am See Fuglsang, in dem geschwommen wird und offenbart eine tolle Atmosphäre.

Foto >Challenge Herning

Radfahren

Eine Besonderheit vorweg: Die Windschattenbox wurde von Challenge auf 20 Meter erweitert. Ob es der Fairness gut getan hat, steht in einem späteren Absatz. Die Radstrecke der Challenge Herning umfasst eine 90 Kilometer lange Runde, die gar nicht mal so flach ist, wie man es von Dänemark vielleicht vermuten würde. 500 Höhenmeter stehen hier insgesamt auf dem Programm. Zwei steile Anstiege mit bis zu acht Prozent Steigung gilt es auf der Strecke zu überwinden. Am Wettkampftag war es extrem windig auf der Strecke, was sich bereits durch die vorherigen Tage und den Wetterbericht erahnen ließ. Große Teile der Strecke führen die Athleten durch grüne Landschaften, kleine Orte und unberührte Natur. Eine Radstrecke fürs Auge! Tendenziell ist die Route sehr kurvenreich, gefährlich wird es jedoch zu keinem Zeitpunkt, was auch für die Abfahrten gilt. 

 Radfahren: ★★★★

Auf der Radstrecke hatten die Teilnehmer 2017 in erster Linie mit dem Wind zu kämpfen.

Auf der Radstrecke hatten die Teilnehmer 2017 in erster Linie mit dem Wind zu kämpfen.

Foto >Mitchell Photography