Die Challenge Herning im Praxistest

Die Challenge Herning war 2017 Austragungsort der ETU-Europameisterschaft. Wir waren als Teilnehmer mit dabei und bewerten das Rennen im Insider-Check.

Von > | 20. Juni 2017 | Aus: SZENE

Die erste Wechselzone liegt direkt am See Fuglsang, in dem geschwommen wird und offenbart eine tolle Atmosphäre.

Die erste Wechselzone liegt direkt am See Fuglsang, in dem geschwommen wird und offenbart eine tolle Atmosphäre.

Foto >Challenge Herning

Wetter

Als Norddeutscher ist man bekanntlich Kummer gewohnt, was das Wetter angeht. Und auch nach der Anreise am Donnerstag sah es die beiden Tage vor dem Rennen so aus, als würde das Wetter typisch norddeutsch werden. Im Klartext: Es regnete den ganzen Tag. "Fürs Laufen brauche ich dann morgen wohl keine Kappe und Brille", dachte ich noch. Mit dem Gedanken an nasse Straßen, quitschende Carbonfelgen und durchnässte Einteiler ging ich ins Bett. Am Wettkampfmorgen: Trockene Straßen und strahlender Sonnenschein - eine nette Überraschung! Nicht so nett waren die Folgen. Denn nicht nur ich verbannte die Sonnencreme am Vortag aus meinem Rucksack und vergaß am Wettkampfmorgen im Eifer des Gefechts, mich einzucremen. Daher hinterließ die hochstehende, dänische Sonne bei hunderten Startern ihre Spuren ziemlich deutlich, wie man unschwer im Ziel erkennen konnte. Das Wetter selbst war traumhaft, nur auf der Radstrecke herrschte sehr starker Wind, womit man allerdings im Vorfeld rechnen konnte.

Wetter: ★★★★